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Traditionsereignis Heimatfest

Traditionsereignis Heimatfest

Die Unterbacher sind ein optimistisches Völkchen. Wie sonst hätte der Heimatverein am vergangenen Samstag bei zwischenzeitigen Starkregenfällen das diesjährige Heimatfest genießen können. Mit stoischer Gelassenheit blickt Vorsitzender Dr. Stefan Schrewe dem diesjährigen Festakt am Haus Unterbach entgegen.

Belohnt wurde er dafür mit einem Aufriss der Wolken gegen Abend.

(tb) Als auch die letzten Gäste vom Tour de France-Großereignis ihren Weg von der Altstadt zurück ins heimische Unterbach gefunden hatten, war die Party letztlich doch auf einem fulminanten Höhepunkt angelangt. Alle zwei Jahre veranstaltet der Heimatverein das allseits beliebte Heimatfest. "Stets in den Fußball-Ruhejahren", erklärt Schrewe weiter. Dass ausgerechnet am vergangenen Wochenende die "Tour de France" durchs nahgelegene Neanderland radelt, war so nicht geplant. "Ist aber auch nicht schlimm. Schließlich passiert so etwas nicht alljährlich."

Neben dem Heimatverein Unterbach waren es vor allem lokale Vereine, die zum Gelingen des Traditionsfestes beigetragen haben. Die Jazz and Modern-Tanzmädels des TV Unterbach backten Waffeln im Rekordtempo. So viele, dass irgendwann die Kabeltrommel wegen Überhitzung zur Zwangspause streikte. "Wir sammeln für unsere Workshops", verraten die Mädels stolz. Der Erlös der einzelnen Stände durfte in die Vereinskassen fließen. Die TV Unterbach Mini Cheerleader wiederum begeisterten die Gäste mit großartigen Tanzeinlagen. Unter der Bühne war es nicht nur trocken, es gab auch ausreichend Platz für Hebefiguren und Formationen aller Art.

Musikalisch gaben sich lokale und befreundete Chöre und Bands sprichwörtlich die Mikros in die Hand. Die Kirchenchören St. Mariä Himmelfahrt und St. Johannes der Täufer unter der Leitung von Kantor Mathias Baumeister, sowie die Jagdhornbläser des Hegerings Erkrath/ Unterbach, der Fanfarencorps der Langenfelder St. Hubertusschützen, die Hubbelrather Dorfmusikanten und die Kultband Kärnseife versprühten ganz unterschiedlich atmosphärische Klänge in die Besucherreihen. Natürlich gab es auch für die kleinsten Gäste allerhand zu entdecken. Die Schützen sponserten nicht nur eine kunterbunte Hüpfburg, sondern luden am Stand auch zum Schießen mit dem Laserstrahlgewehr ein. Direkt nebenan fand man die Torwand von Andreas Schey (Verein "Auf nach Unterbach"). Die DLRG gewährte Einblicke in die Welt des Tauchens und am Stand der Kulturinitiative sowie der Kita Rabenhort konnten kleine Künstler nach Herzenslust malen und basteln. Kulinarisch konnten sich die Gäste zwischen Scampis am Spieß, Grillwürstchen, Nackensteak oder eben den leckeren Waffeln der TV Unterbach entscheiden. Nun heißt es wieder warten: Bis zum nächsten Heimatfest 2019.