Ein Zeichen der Hoffnung

(tb) Das Kriegerdenkmal am Friedhof in Unterbach war zentraler Treffpunkt für die Feierlichkeiten anlässlich des diesjährigen Volkstrauertages. Erstmalig organisierten die Bezirksvertreter der Bezirksregierung 8 gemeinsam mit dem Bürger- und Heimatverein Unterbach die Gedenkfeier.

Manfred Peter, erster Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins Unterbach, gedachte in seinem Begrüßungswort der Opfer von Gewalt und Krieg. Auch Bezirksbürgermeister Gerwald van Leyen zollte den Opfern seinen Respekt und verwies gleichzeitig darauf, dass die Situation um Krieg, Gewalt und Terrorismus aktueller denn je sei. "Auch in diesem Jahr mussten wir erneut Zeugen von Kriegsverbrechen werden", erinnert sich Manfred Peter und verwies damit auf die schrecklichen Vorkommnisse in Paris, Nizza und Brüssel. "Wir sind dem Frieden verpflichtet und wollen mit diesem Tag ein Zeichen der Hoffnung auf Frieden setzen." Begleitet wurden die Feierlichkeiten traditionell von den St. Hubertus Schützen. Der Männerchor Unterbach sowie der Kirchenchor Erkrath/ Unterbach untermalte die rund 30minütige Gedenkfeier musikalisch. Der Kranz, gestiftet von der Düsseldorfer Stadtverwaltung, wurde abschließend vor dem Denkmal niedergelegt.

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