Erneut Linienbusse in Hochdahl beworfen

Erneut Linienbusse in Hochdahl beworfen

Erst kürzlich berichteten wir von einem Vorfall vom späten Montagabend, auf der Sandheider Straße in Hochdahl, auf der ein Bus der Linie 780 vermutlich mit einem Stein beworfen wurde, wodurch und eine Scheibe des Fahrzeugs zu Bruch ging.

Personen kamen nicht zu Schaden.

Die eingeleiteten Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen im Strafverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verliefen bisher ohne schnellen Erfolg.

Am späten Mittwochabend des 10. August kam es zu zwei weiteren Fällen gleicher Art. Gegen 21.30 Uhr war es ein Bus der Linie O5, der von der Sandheider Straße in Hochdahl nach links in die Schildsheider Straße abbog und dabei von einem unbekannten Gegenstand getroffen wurde, der ein Fenster auf der rechten Fahrzeugseite traf und leicht verschmutzte. Personen kamen dadurch nicht zu Schaden und deshalb setzte der Busfahrer seine Fahrt auch zeitnah fort. Zeitgleich verständigte der 48-jährige Berufskraftfahrer aber seine Leitstelle und darüber auch die Polizei über den aktuellen Vorfall. Hierbei berichtete der Geschädigte, dass er zwei hell gekleidete Personen beobachtet hatte, die in einen nahen Waldweg geflüchtet waren.
Sofortige polizeiliche Fahndungsmaßnahmen am Tatort verliefen aber leider ohne Ergebnis.

Noch am gleichen Abend, gegen 22.30 Uhr, kam es dann in Hochdahl zum zweiten Vorfall gleicher Art. Hierbei wurde ein Bus der Linie 741 offenbar mit kleineren Steinen beworfen, als dieser auf der Sandheider Straße, in Höhe des Hauses Nr. 200, gerade einen Stopp an der Haltestelle Brechtstraße einlegte. Auch in diesem Fall entstand kein Personen- und nur geringer Sachschaden. Erneute Fahndungsmaßnahmen der örtlichen Polizei führten mangels Täterbeschreibungen wiederum nicht zum Erfolg.

Auch zu den beiden Sachverhalten vom 10. August hat die Polizei in Erkrath Strafverfahren wegen gefährlicher Eingriffe in den Straßenverkehr eingeleitet. Alle Taten dieser Art aus den vergangenen Tagen dürfen nicht als "dumme Jugendstreiche" oder in ähnlicher Art und Weise bagatellisiert werden. Ermittler vom zuständigen Verkehrskommissariat haben ihre weiter andauernden Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise dazu nimmt die Polizei in Erkrath, Telefon: 02104 / 9480-6450, jederzeit entgegen.

Mehr von Lokal Anzeiger Erkrath