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Franziskus Hospiz Hochdahl: Der Blumenstrauß des Landrats für den „Raum der Stille“

Franziskus Hospiz Hochdahl : Der Blumenstrauß des Landrats für den „Raum der Stille“

Ein guter Brauch zum Jahresbeginn - und ein sehr angenehmer Erfahrungsaustausch mit Thomas Hendele und dem Wunschbaum-Team. Das konnten die Mitarbeitenden des Franziskus-Hospizes Hochdahl erneut am 20. Januar erleben.

Der Landrat übergab dem Hospiz – gemeinsam mit Regina Wedding, der stellvertretenden Bürgermeisterin Erkraths und der Ratsfrau Marianne Koch von der „Wunschbaum-Aktion“ - den ersten Blumenstrauß des Jahres. Jeden Monat folgt traditionsgemäß ein neuer aus dem Hause „Blumenfreund“ - bestimmt für den „Raum der Stille“ im Franziskus-Hospiz Hochdahl. Dies ist ein wichtiger Ort der Besinnung - für viele Menschen im Hospiz, gerade auch für Besucher*innen.

„Dass Ihre Hospizarbeit nach wie vor von 130 ehrenamtlichen Mitarbeiter*nnen unterstützt wird, finde ich ganz außerordentlich“, lobte der Landrat das herausragende Engagement der ehrenamtlichen - wie natürlich auch der inzwischen 50 hauptamtlichen Hospiz-Mitarbeitenden. Hospizleiterin Silke Kirchmann bedankte sich besonders bei Regina Wedding für ihre Präsenz im Hospiz. „Dass Sie auch am Heiligabend unser Hospiz besucht haben, finde ich großartig. Es hat mich sehr berührt! In diesem Jahr war es besonders schwer und auch emotional aufgeladen, an Weihnachten im Stationären Hospiz zu sein.“

Natürlich kam auch die Sprache auf das im Mai 2022 eröffnete Tageshospiz. „Wie läuft das konkret ab?“, fragte Thomas Hendele. Daraufhin schilderte Silke Kirchmann einen Tagesauflauf, einen typischen Ablauf gibt es wohl nicht: „Mal wird es bei uns laut, wenn Gäste beispielsweise Tischfußball spielen möchten, mal sehr leise, wenn es um Gespräche mit Tiefgang geht.“ Das Konzept, sich nach den Wünschen der Gäste zu richten, komme sehr gut an. „Wenn das Interesse weiter ansteigt – was derzeit der Fall ist – werden wir bald auch einen dritten (oder auch vierten) Tag - außer dienstags und donnerstags - für unsere Tagesgäste anbieten“, stellte Kirchmann in Aussicht.

Übrigens erinnerte sich Regina Wedding beim Pressetermin noch an ihren Erstkontakt mit dem Hospiz: „Vor etwa 15 Jahren hatten Sie ja bereits ein Tageshospiz und ich war völlig unsicher: Was - und wie - sollte ich mit den Hospizgästen sprechen? Doch es wurde ein so schöner Nachmittag bei Kaffee und Kuchen, weshalb ich immer wieder gerne hier bin.“

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Bei der Übergabe des Blumenstraußes an das Hospizzentrum waren außerdem Dr. Erhard Tönjes von der „Bürgerstiftung Erkrath“, (die tatkräftig einige Weihnachtswünsche von Hospizgästen erfüllen konnte), Marianne Koch von der Wunschbaum-Aktion –ferner aus dem Hospiz Siegfried Schulte vom Anfragemanagement und die Seelsorgerin Carola Engel anwesend.