Die fünfte Jahreszeit Ercrod bebt, denn Ercrod lebt

Alt-Erkrath · Während noch dieses Wochenende fest in der Hand des Sitzungskarnevals ist - die Große Erkrather KG lädt zum „Bunten Abend“ und Kinderkarneval in die Stadthalle Erkrath ein, während im Eselsland der KA Unterbach ebenfalls zum „Bunten Abend“ in die Wichernschule lockt (wir berichteten), heißt es am darauffolgenden Wochenende (3. Februar) „d’r Zoch kütt“.

 Peter Arno Schmidt (Präsident und erster Vorsitzender) und Werner Scheter (zweiter Vorsitzender) von den "Letzten Hängern" freuen sich auf den Karnevalsumzug durch Alt-Erkrath.

Peter Arno Schmidt (Präsident und erster Vorsitzender) und Werner Scheter (zweiter Vorsitzender) von den "Letzten Hängern" freuen sich auf den Karnevalsumzug durch Alt-Erkrath.

Foto: Die letzten Hänger Erkrath

Auf die Beine gestellt wird der bunte Lindwurm, der am 3. Februar durch Alt-Erkrath zieht, jedes Jahr aufs Neue von der Karnevalsgesellschaft „Die letzten Hänger“. Los geht es um 11.11 Uhr mit dem Biwak unter der Markthalle. Hier hat sich auch Bürgermeister Christoph Schultz angekündigt, der gemeinsam mit den „Hängern“ das närrische Treiben einläuten wird. Für ein fröhliches Rahmenprogramm sorgen unter anderem der Fanfaren-Corps aus Düsseldorf-Eller, die Ruhrpott-Guggis, die Große Erkather Karnevalsgesellschaft mit den Hoppedötzen und dem Kinderprinzenpaar Prinz Lema II & Prinzessin Raya I und das Unterbacher Prinzenpaar Prinz Johannes (Bremkens) II. und seinem Prinzgemahl Dieter (Müller). Frank Spehl - seines Zeichens Sänger und DJ - wird die Jecken ebenfalls mit seiner Musik in Wallung bringen. Für Speis und Trank sorgen die „letzten Hänger“ und die Bachstuben.

Wer sich dann schon warm getanzt und geschunkelt hat, der sollte um 14.11 Uhr zum Startpunkt des Karnevalsumzuges an den Gerberplatz kommen. Hier gibt es in diesem Jahr erstmalig eine Änderung, was den Zugweg angeht. „Bedingt durch höhere Sicherheitsmaßnahmen, müssen wir die Zugteilnehmer über eine etwas andere Strecke führen“, sagt uns Werner Scheter, zweiter Vorsitzender der „Hänger“. Der Weg führt nun ab dem Gerberplatz über die Neanderstraße, Bismarckstraße, rechts in die Bahnstraße bis zum S-Bahnhof Erkrath (dort ist der Wendepunkt), dann zurück über die Bahnstraße, Kirchstraße, dann links in die Schubertstraße (neu), wo der Zug auch endet (siehe Grafik). „Zusätzlich zu der Wegänderung werden auch mehr Verkehrskadetten den Zug begleiten“, so Scheter. Außerdem müssen mehr Straßen als in den Vorjahren gesperrt werden. „Für uns ist die Sicherheit aller wichtig und wir nehmen die neuen Auflagen deshalb sehr ernst.“

Die fünfte Jahreszeit: Ercrod bebt, denn Ercrod lebt
Foto: Die letzten Hänger Erkrath

16 Wagen und 650 Menschen werden am Karnevalsumzug durch Alt-Erkrath teilnehmen. Das sind etwas mehr als letztes Jahr. Wer nach dem Umzug noch weiter feiern möchte, kann dies bis circa 18.30 Uhr unter der Markthalle und ab 17 Uhr bei der After-Zoch-Party der Großen Erkrather Karnevalsgesellschaft im Foyer der Stadthalle .

„Die letzten Hänger“ zählen derzeit rund 70 Mitglieder und haben somit ihr Level gehalten. „Wir sind sehr stolz als kleiner Verein, trotz gestiegener Preise, den Umzug organisieren zu können“, so Peter Arno Schmidt (Präsident der letzten Hänger). Zusätzlich konnten die „Hänger“ ein neues Event auf die Beine stellen: Am 6. Februar wird der karnevalistische Seniorennachmittag im Förderzentrum Mitte (ehemalige Friedrich-Fröbel-Schule) am Rathelbecker Weg 45, ab 15 Uhr gefeiert. Am 10. Februar steigt um 19 Uhr der Klüngelball in der Stadthalle Erkrath.

Seinen krönenden Abschluss findet die fünfte Jahreszeit am Aschermittwoch (14. Februar) um 18 Uhr zur Hoppeditz-Beerdigung in den Bachstuben. Eine gemeinsame Veranstaltung der „Letzten Hänger“ und der Großen Erkrather KG.

Weitere Informationen zu allen närrischen Terminen in Erkrath und Unterbach gibt es auf folgenden Webseiten:

www.ka-unterbach.de

(nic)
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