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Gefahrenbäume und –äste werden beseitigt: Wanderweg durch das Holzer Bachtal aus Sicherheitsgründen gesperrt

Gefahrenbäume und –äste werden beseitigt : Wanderweg durch das Holzer Bachtal aus Sicherheitsgründen gesperrt

Der durch das Holzer Bachtal in Wülfrath führende Abschnitt des Neanderlandsteigs ist aus Sicherheitsgründen zurzeit gesperrt. Mehrere große Bäume drohen aufgrund von Zersetzung durch Überalterung ganz oder teilweise auf den Wanderweg zu stürzen.

Die Schäden an den Bäumen sind so erheblich und die Wahrscheinlichkeit herabstürzender Teile ist so hoch, dass Wanderer auf diesem Abschnitt großen Gefahren ausgesetzt sind.In Abstimmung mit mehreren Baumsachverständigen, der Unteren Naturschutzbehörde und den Eigentümern hat der Kreis Mettmann jetzt die aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht zwingend erforderliche Beseitigung der Gefahrenbäume und –äste in Auftrag gegeben.Drei Bäume müssen gefällt werden.

Bei einem mächtigen Totholzstamm soll nach Möglichkeit nur ein nur noch einseitig stehendes Stammstück entfernt werden. Sofern dies nicht möglich ist, müsste er ebenfalls gefällt werden. Bei fünf Bäumen werden die Kronen entfernt, die Stämme bleiben jedoch bis zu einer Höhe von drei bis sechs Metern stehen. Bei vier Bäumen werden nur einzelne problematische Äste oder Totholz entfernt.Um sicherzustellen, dass nicht gegen artenschutzrechtliche Vorschriften verstoßen wird, wurde festgelegt, dass die beauftragte Firma sich vergewissert, das keine Nester, Höhlen etc. vorhanden und gerade besiedelt sind.Die Bäume sollen nach Möglichkeit nicht weiter zerlegt werden, sondern so liegen bleiben, als seien sie natürlich umgefallen. Hierdurch dienen die Bäume weiterhin als Lebensraum für totholzbewohnende Kleinorganismen.

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Mit den Arbeiten wurde bereits begonnen. Voraussichtlich Ende kommender Woche (20. Juni) soll der Wanderweg dann wieder freigegeben werden.