Kultur in der Stadthalle Erkrath Herbert Knebels Affenbande machte Affentheater in Erkrath

Alt-Erkrath · Am vergangenen Freitag wurde es mit Herbert Knebels Affentheater wieder wild auf der Bühne der Stadthalle Erkrath.

Kultur in der Stadthalle Erkrath: Herbert Knebels Affenbande machte Affentheater in Erkrath
Foto: Veranstalter

Eigentlich wenig bekannt ist die Identität der Affenbande und die soll hier einmal gelüftet werden Die vierköpfige Formation besteht aus Uwe Lyko (Herbert Knebel, Gesang/Gitarre), Martin Breuer (Ernst Pichl, Bass), Detlef Hinze (der Trainer, Schlagzeug) und Ozzy Ostermann (Georg Göbel-Jakobi, Gitarre).

Knebels Affenbande kann eins auf keinen Fall Schlager, Tanztheater und oder Performance. Sie können aber eine spezielle Affenbande-Mischung bestehend aus Musik, egal ob von The Who, Bee Gees, The Clash, CCR, Pink Floyd, Roy Orbinson oder David Bowie. Aus diesen Songs werden herrlich blöde Ensemble-Nummern zum Brüllen und natürlich auch die schönen Knebel-Geschichten gebastelt. Auch wenn viele Zuschauer sagen werden: „Och, dat is ja so wie immer“, kann man erwidern: „Ja dat stimmt, abber anders“.

Das letzte Signal die Plätze einzunehmen war verklungen, das Licht ging aus, die Affenbande kam und schon war der Teufel los. Die ersten Gitarren-Riffs erklungen und schon bebte die Halle. Die Kombination von Rockmusik und Comedy war schon sehr exzellent. Es ist schon eine besondere Leistung, auf alt und trottelich zu machen. Aber das bekam die Affenbande besonders gut hin. Besonders „der Trainer“ fiel mit der Darstellung des verblödeten Alten auf. Die Musik sprach das Publikum an, aber auch die Texteinlagen sehr häufig, sehr schlüpfrich, aber nie unter der Gürtellinie oder anstößig brachten das Publikum zum Brüllen. Jedes Lied und jeder Sprachbeitrag brachten die Zuschauer in Wallung und wurde mit frenetischem Beifall begleitet. Klatschen, Jubeln, Klatschmarsch und Mitsingen waren Ausdruck des begeisterten Publikums. Am Ende der Veranstaltung war es der Affenbande gar nicht möglich ohne Zugaben nach Hause zu gehen. Enthusiastischer Klatschmarsch forderte die Affenbande wieder auf die Bühne. So ging ein bemerkenswerter Abend zu Ende. Die Affenbande war zufrieden, die Zuschauer waren sehr zufrieden und wären auch noch eine Stunde länger geblieben. So stellt man sich Theater und Unterhaltung vor. Nur halt mit mehr Zuschauer.

Die trotz der Affenbande, eigentlich eine Zugnummer in Erkrath, mit nur gut 240 Zuschauern gefüllte Stadthalle, vermittelte trotzdem den Eindruck, als ob sie voll gewesen sei. Jeder einzelne der Zuschauer, offensichtlich überwiegend eingefleischte Affenbande-Fans, machten einen Krach für drei. Bei dieser kurzweiligen, Unterhaltung gab es keinen Grund früher nach Hause zu gehen. Die Zuschauer spendeten den Musikern einen in der Stadthalle länger nicht mehr gehörten, lang anhaltenden Applaus. Verdienterweise.

Was ist das nächste Theaterangebot in Erkrath?

Den Abschluss der halben Saison macht ein Kabarett-Termin: Am Freitag, den 17. Dezember schließt die Saison mit Christian Ehring und dem Thema „Antikörper“. Die Abteilung Kultur der Stadt verschickt die Karten auch kostenfrei nach Hause. Weitere Infos unter Telefon 0211/240740 09.

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