Gibt es einen persönlichen Gott?

Gibt es einen persönlichen Gott?

Am Montag, 5. November, spricht Pfarrer Ludwin Seiwert um 20 Uhr in der Kirche Heilig Geist in Hochdahl über die Vaterunser-Bitte: "Geheiligt werde dein Name." An dem Bibelabend geht es um die Frage: "Gibt es einen persönlichen Gott?

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Juden, Christen und Muslime sind sich darin einig: Gott hat einen Namen. In der religiösen Praxis aber gibt es deutliche Unterschiede. Die Christen beten zwar im Vaterunser: "Dein Name werde geheiligt." Aber in der Bibel steht an keiner Stelle, dass Jesus Gott mit Namen angeredet hat. Wie heißt Gott? Juden sprechen aus Ehrfurcht den Namen Gottes nie aus. Was bedeuten in der hebräischen Bibel die vier Buchstaben JHWH? Die Menschen haben immer wieder versucht, sich ein Bild von Gott zu machen. Als Kritik an allzu menschlichen Bildern glauben manche lieber an ein "höheres Wesen."

Oder gibt es einen persönlichen Gott? Jesus selber hat zu einem Gott gebetet, der sich mit "du" anreden lässt. Und er hat seine Jünger aufgefordert, auch so zu beten: "Vater, dein Name werde geheiligt!" Am Montag, 5. November, wird der Bibelkurs in Hochdahl sich mit der Bibel und dem Glauben der Christen befassen. Zum Bibelkurs sind Christen aller Konfessionen und auch interessierte Nichtchristen eingeladen. Seiwert: "Beim Bibelkurs wird nie gebetet und es werden keinerlei Bibelkenntnisse vorausgesetzt." Auch wer an den bisherigen Abenden nicht teilgenommen hat, ist zum Bibelkurs eingeladen. Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr in der Sandheide, Brechtstraße 3. Der Eintritt ist frei. Nähere Auskunft zu den weiteren Terminen und Themen gibt es unter Telefon 02104/8172460, E-Mail ludwin.seiwert@erzbistum-koeln.de.

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