Nachlese Das war der Dreck-weg-Tag 2026 am Neuenhausplatz und Umgebung

Unterfeldhaus · Nicht nur das Wetter meinte es gut mit den Unterfeldhauser AKTIVEN beim Dreck-weg-Tag Ende Februar, sondern auch eine erfreulich hohe Anzahl hilfsbereiter großer und kleiner Mitmenschen aus der Nachbarschaft und aus Unterbach.

Foto: Unterfeldhaus Aktiv

Die Helfer waren – ausgestattet mit Arbeitshandschuhen, Greifzangen, Eimern und Müllsäcken – weitläufig unterwegs: bis zur Unterbacher Aral-Tankstelle, zum Reiterhof, ins Wohngebiet und in die dortigen Grünanlagen, weit hinein ins Gewerbegebiet und natürlich auf dem Neuenhausplatz und drumherum.

Trotz des nicht so erfreulichen Anlasses, nämlich die massenweise weggeworfenen Hinterlassenschaften anderer Mitmenschen wegzuräumen, war die Stimmung der Helfenden positiv, entschlossen und gelassen – was wohl auch das beste Rezept ist, um nicht zu verzagen. Ab und zu herrschte dennoch Fassungslosigkeit darüber, was unsere Mitmenschen so alles in unser aller Umgebung „entsorgen“.

Während im Einkaufszentrum vorwiegend Zigarettenkippen und Essens- beziehungsweise Getränkeverpackungen vorzufinden sind, handelt es sich im Gewerbegebiet häufig um ekelerregende bis hin zu umweltgefährdenden Funden, bei denen man sich überwinden muss, diese aufzusammeln, oder aber die Hände davonlässt.

Nach den vielen Jahren, die Unterfeldhaus-AKTIV nun schon beim Dreck-weg-Tag teilnimmt, lässt sich leider sehr sichtbar feststellen, dass die Raucher unter uns die massivsten Umweltverschmutzer sind, weil man Zigarettenkippen flächendeckend in sehr großen Mengen vorfindet. Dabei sind beispielsweise die Bushaltestellen oder die Umgebung der Ruhebänke und der Spielhalle besonders „ergiebig“ – obwohl überall Abfallbehälter installiert sind. Umso bewundernswerter, dass es weiterhin Freiwillige gibt, die sich darum bemühen, unseren Stadtteil sauber zu halten.

Ein schöner Schlusspunkt der Müllsammelaktion war dann auf Einladung von Unterfeldhaus-AKTIV das Zusammenkommen der Helfenden in der Außengastronomie der Eisdiele, die bei leckeren Eisportionen beziehungsweise Kaffee oder Tee ihre Sammelerlebnisse austauschten und ihre Entschlossenheit zeigten, auch weiterhin da zu sein für einen gepflegten Stadtteil.

Mit einem Augenzwinkern stellte Schatzmeister und Einlader Horst Feldmann abschließend fest: „Interessant, dass mehr Leute beim Müllsammeln dabei waren als beim anschließenden Eisdielenbesuch“.