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Feuerwehr Erkrath: Notarzteinsatzfahrzeug ist ab sofort in Erkrath stationiert

Feuerwehr Erkrath : Notarzteinsatzfahrzeug ist ab sofort in Erkrath stationiert

An der Feuer- und Rettungswache in Hochdahl ist neben drei Rettungswagen, einem Krankentransportwagen und einem Sonderrettungswagen ab sofort auch ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) stationiert.

Die Notarztbesetzung des Fahrzeugs in Erkrath wird dabei – wie auch in Mettmann und wochentags für den Kreis Mettmann – vom Evangelischen Krankenhaus Mettmann gestellt. Das Fahrpersonal wird durch die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter der Feuerwehr Erkrath bereitgehalten. Die Vollausstattung des Fahrzeuges sowie die laufenden Kosten übernimmt der Kreis Mettmann. Damit werden am Standort Erkrath die Vorhaltevorgaben des Rettungsdienstbedarfsplanes des Kreises Mettmann nun vollumfänglich erfüllt.

„In der heutigen Zeit des Fachkräfte- und Ärztemangels ist es eine echte Herausforderung, ein solches Einsatzmittel zusätzlich zu besetzen. Daher bedanke ich mich bei der Stadt Erkrath und dem Evangelischen Krankenhaus Mettmann sehr herzlich, dass sich beide dieser Herausforderung gestellt haben und nun die Leistung für die Bürgerinnen und Bürger in Not sicherstellen“, so Landrat Thomas Hendele anlässlich der Fahrzeugübergabe und Indienststellung.

Dr. med. Sebastian Rossbach, Chefarzt im EVK Mettmann und

Standortleiter des Notarztstandortes Mettmann, blickt der Zusammenarbeit positiv entgegen: „Das EVK Mettmann versorgt rund um die Uhr die Patientinnen und Patienten im Krankenhaus, daher liegt uns natürlich auch eine flächendeckende, zuverlässige Notfallversorgung in unserem Einzugsgebiet am Herzen. Deshalb ist es selbstverständlich, dass erfahrene Notfallmedizinerinnen und -mediziner aus dem EVK auch das Notarzteinsatzfahrzeug in Erkrath besetzen und damit einen Teil zur besseren Versorgung von Notfallpatientinnen und -patienten in Erkrath und im Kreis Mettmann beitragen.“

Dr. Kim Sara Doht, stellvertretende Fachbereichsleiterin im Fachbereich Feuerschutz ∙ Rettungsdienst, ist froh über die Unterstützung: „Wir freuen uns sehr über die Indienststellung des Notarzteinsatzfahrzeuges am Standort Erkrath durch den Kreis Mettmann und die Bereitstellung der Notarztbesatzung durch das EVK Mettmann, da wir damit die Vorhaltevorgaben des Rettungsdienstbedarfsplanes vollumfänglich erfüllen. Die Notfallversorgung wird sich für die Bürgerinnen und Bürger in und um Erkrath somit noch weiter verbessern.“ In der Feuer- und Rettungswache an der Schimmelbuschstraße in Hochdahl werden gemäß Rettungsdienstbedarfsplan täglich zwei Vollzeit-RTW im 24-Stunden-Dienst sowie von Montag bis Freitag ein zusätzlicher Teilzeit-RTW in der Zeit von 7 bis 19 Uhr vorgehalten. Bei der personellen Besetzung wird die Feuerwehr Erkrath vom Arbeiter-Samariter-Bund Kreisverband Mettmann (ASB Mettmann) und der Firma IMS Rettungsdienst unterstützt. Hinzu kommt ein Notarzteinsatzfahrzeug mit Notarztbesetzung durch das Evangelische Krankenhaus Mettmann (EVK Mettmann), das ebenfalls täglich zwischen 7 und 19 Uhr einsatzbereit ist. Ergänzend dazu wird am Standort Erkrath im täglichen 24 Stunden-Dienst ein Krankentransportwagen eingesetzt. Das Personal eines Vollzeit-RTW besetzt dabei in einer sogenannten Springerfunktion zugleich auch einen Sonderrettungswagen (S-RTW) für Intensivverlegungen und Schwerlasttransporte.