Brücke zwischen Schule und Berufswelt 150 Schülerinnen und Schüler bei den Berufswahlgesprächen des Rotary Clubs Neandertal

Alt-Erkrath · Ein weiteres Mal fanden am vergangenen Wochenende die Berufswahlgespräche des Gymnasiums Hochdahl und des Gymnasiums am Neandertal in der Stadthalle Erkrath statt. Wie immer wurde die Veranstaltung, die in Sachen berufliche Orientierung von Schülern inzwischen zu einem Markenzeichen in der Region geworden ist, vom Rotary Club Neandertal gemeinsam mit den beiden Schulen und mit Unterstützung des Wirtschaftskreises Erkrath organisiert.

Die RC Neandertal-Mitglieder Marcel Stritzelberger (l.) und Dominik Heilein im Gespräch mit Schülern.

Foto: RC Neandertal

Den Stellenwert der Veranstaltung verdeutlichen auch die rund 60 Referentinnen und Referenten, es war ein bunter Mix aus erfahrenen und jüngeren Expertinnen und Experten aus den verschiedensten Berufsfeldern, die den rund 150 Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort standen. Einigen Referentinnen und Referenten musste sogar abgesagt werden; selbst das Foyer der Stadthalle Erkrath wurde für die Gespräche im Speeddating-Format mitgenutzt. Normalerweise gibt es drei je 20-minütige Gesprächsrunden an den Tischen in der Stadthalle – eine vierte wurde noch kurzfristig angehängt.

„Der direkte Draht in die Praxis hilft unseren Schülerinnen und Schülern enorm dabei, die eigenen Vorstellungen mit der Realität abzugleichen“, sagt Hans Gruttmann, Schulleiter des Gymnasiums am Neandertal. „Wir sind dem RC Neandertal und dem Wirtschaftskreis Erkrath sehr dankbar, dass er diese Brücke zwischen Schule und Berufswelt seit Jahren so engagiert schlägt.“ Ähnlich äußerte sich Alexandra Flaig, Schulleiterin am Gymnasium Hochdahl: „Wer jungen Menschen hier und heute berufliche Perspektiven aufzeigt, investiert zugleich in die Zukunft unserer gesamten Region.“

Auf großes Interesse stieß auch der Vortrag von Constanze Prange, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der HumAIne Organisation, die sich mit Veränderungen von Arbeits- und Organisationsprozessen durch neue Technologien beschäftigt. „Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt von morgen“ lautete ihr Thema, und die kurzweiligen und mit eigenen Erfahrungen gespickten 15 Minuten zeigten vor allem eines: dass sich gerade auch durch die Künstliche Intelligenz Berufslaufbahnen ändern können und „die Schülerinnen und Schüler sich auch nicht von der heutigen Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten abschrecken lassen sollen“, so Professor Klaus Thelen, Organisator der Berufswahlgespräche vom Rotary Club Neandertal.