Reaktivierung des ehemaligen Schulgebäudes: GGS Sandheide zieht in die Schmiedestraße

Reaktivierung des ehemaligen Schulgebäudes : GGS Sandheide zieht in die Schmiedestraße

Für die Schülerinnen und Schüler der abgebrannten Grundschule Sandheide gibt es nun eine räumliche Lösung für die kommenden Jahre: Die GGS Sandheide soll zum neuen Schuljahr in das alte Schulgebäude an der Schmiedestraße ziehen.

Einen entsprechenden Dringlichkeitsbeschluss hat der Rat heute gefasst. Durch die Reaktivierung dieses Gebäudes steht mit elf Klassenräumen und einem Lehrerzimmer ausreichend Platz zur Verfügung.Die aktuelle Nutzung durch die Tafel, eine Kleiderkammer und des Integration-Kulturzentrum e.V. kann leider nicht bestehen bleiben, für die Vereine werden mit Unterstützung der Stadtverwaltung andere Möglichkeiten gesucht. So wird die Kleiderkammer etwa in die Räume des Deutschen Roten Kreuzes verlegt.

Um das Gebäude für den täglichen Schulbetrieb nutzbar zu machen, stehen einige Arbeiten an: die Erneuerung zahlreicher Glasscheiben, einiger Böden sowie elektrischer Anlagen, die Renovierung von Toiletten und Klassenräumen, eine Kanaldichtheitsprüfung und der Anbau eines zweiten Rettungsweges mit Gerüst sowie einer Brandschutztür im erstenStock. Auch das Außengelände muss hergerichtet werden. Die Kosten der Maßnahmen werden insgesamt auf bis zu 0,5 Millionen Euro geschätzt, die Kosten für die Neubeschaffung der Einrichtung (Stühle, Tische, etc.) sind dabei nicht eingerechnet.

Eine weitere Möglichkeit wäre die Aufstellung von Containern gewesen, die jedoch aufgrund der Kosten, der Lärmentwicklung sowie der zeitlichen Umsetzung vom Rat verworfen wurde. Mit dieser zügigen Entscheidung des Rates können die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung die Koordination der Arbeiten zeitnah starten und Unternehmen für die auszuführenden Arbeiten beauftragen. „Der Zeitplan ist eng, aber ich bin optimistisch, dass wir den Kindern nach den Sommerferien eine gute Lernumgebung in der Schmiedestraße bieten können“, erklärt Bürgermeister Christoph Schultz. „Der Umzug in die Schmiedestraße ist eine stabile Lösung für die kommenden Jahre, bis wir den Neubau der Grundschule in Kombination mit dem Förderzentrum in der Sandheide realisieren können.“

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