Versuchte Raubstraftat mit Messer

Versuchte Raubstraftat mit Messer

Heute Morgen führte ein 48-jähriger Erkrather seinen Hund aus und beging dabei den Rathelbecker Weg in Richtung Bahnhof. Dabei wurde er in Höhe des Hauses Nr. 45 von einem ihm unbekannten Mann angesprochen, der nach Zigaretten fragte.

Der 48-Jährige konnte der Bitte nicht nachkommen und setzte seinen Spaziergang mit Hund weiter fort. Als er dabei nur wenige Augenblicke später eine öffentliche Treppe zur Schinkelstraße beging, holte ihn der Unbekannte plötzlich ein und bedrohte ihn mit einem Messer in der Hand. In gebrochenem Deutsch forderte er nun die Herausgabe von Bargeld und Handy. Der 48-jährige Geschädigte ließ sich aber nicht einschüchtern und warf mit einem Schlüsselbund, den er gerade in der Hand hielt, nach dem Angreifer. Dieser wurde von dem Wurfgeschoss im Brustbereich getroffen und offenbar so geschockt, dass er unverzüglich die Flucht ergriff und in Richtung Bahnhof davonlief.

Der Überfallene ging sofort nach Hause und verständigte von dort die örtliche Polizei. Deren sofortigen Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtigen Straftäter verliefen ohne einen schnellen Erfolg. Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben:

- männlich,

- sprach Deutsch mit ausländisch klingendem Akzent,

- ca. 180 cm groß und schlank,

- bekleidet mit weißen Turnschuhen, dunkler Hose, schwarzer
Kapuzenjacke und schwarzer Schirmmütze,

- führte ein Messer, vermutlich Klappmesser mit ca. 15 cm Klinge
mit.

Bisher liegen der Erkrather Polizei noch keine konkreten Hinweise zu Identität, Herkunft und Verbleib des flüchtigen Straftäters vor. Intensive Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen wurden veranlasst, ein Strafverfahren eingeleitet. Sachdienliche Hinweise dazu nimmt die Polizei in Erkrath, Telefon 02104 / 9480-6450, jederzeit entgegen.

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