Nach einer durchwachsenen Phase wollte man vor eigenem Publikum punkten, doch es sollte ein gebrauchter Tag für die Neandertaler werden, an dem trotz vieler Umstellungen in der Aufstellung weder offensiv noch defensiv viel zusammenlief.
Schon das erste Inning geriet zum Fehlstart. Während die Schlagleute des NBC gegen das gegnerische Pitching kein Mittel fanden und ohne Punkt blieben, brachten die Gäste aus Aachen gleich fünf Runs über die Homeplate. In den folgenden Durchgängen setzte sich dieses Bild fort: Die Greyhounds legten im zweiten Inning drei und im dritten weitere drei Runs nach, während die Neandertaler die Antwort weiter schuldig blieben. Zwischenstand nach drei Innings 11:0 für die Gäste – ein vorzeitiges Ende auf Grund der Mercy-Rule (Gnadenregel) lag bereits in der Luft.
Erst im vierten Durchgang gelang den Hochdahlern der erste eigene Run, dem im fünften Inning ein weiterer folgte. Mehr als diese beiden Punkte war an diesem Tag jedoch nicht drin, denn die Offensive der Neandertaler kam zu keinem Zeitpunkt richtig ins Rollen und scheiterte immer wieder daran, Läufer sicher nach Hause zu bringen. Die Greyhounds hingegen blieben konsequent und legten im vierten Inning drei sowie im fünften nochmals vier Runs nach. So wurde die Partie beim Stand von 2:17 nach fünf gespielten Durchgängen vorzeitig beendet.
So bleibt nach dieser deutlichen Niederlage vor allem die Erkenntnis, dass die ausprobierten Umstellungen noch nicht den erhofften Effekt gebracht haben. Nun heißt es für die Neandertaler, die Köpfe schnell wieder frei zu bekommen und im Training konzentriert an den Schwächen in Offensive und Defensive zu arbeiten, um sich für die kommenden Aufgaben neu zu sortieren. Wer die Mannschaft dabei unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, beim nächsten Heimspiel am Kemperdick vorbeizuschauen.
Für Hochdahl spielten: T. Faßbender (#23), S. Fey (#97), Benji (#17), L. Peekhaus (#94), D. Faßbender (#39), C. Bruhy (#11), D. Straeuli (#7), N. Köhler (#72) und U. Henning (#42). Reserve: D. Farys (#31) und P. McKelvy (#12).