Ab 30. März Neubau von drei Brücken im Düsseltal Wanderweg für vier Monate gesperrt

Kreis · Im Düsseltal werden in den kommenden Monaten drei Holzbrücken entlang eines beliebten Wanderabschnitts erneuert. Der Weg ist Teil des überregional bekannten neanderland STEIGs und wird von vielen Wandernden als attraktive Naherholungsroute genutzt.

Der Wanderweg im Düsseltal ist für vier Monate gesperrt. Grund hierfür ist die Erneuerung von drei Holzbrücken.

Foto: Kreis Mettmann

Mit dem Neubauprojekt wird ein wichtiger Abschnitt des Wanderwegenetzes nachhaltig gesichert und für die kommenden Jahrzehnte zukunftsfähig gemacht.

„Die vorhandenen Brücken haben das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht und müssen aus Gründen der Standsicherheit vollständig ersetzt werden“, erklärt Marvin Bückmann vom Amt für Hoch- und Tiefbau des Kreises Mettmann. Die neuen Bauwerke werden als Stahlkonstruktionen mit Holzgeländern errichtet. „Durch diese Bauweise kann eine deutlich höhere Dauerhaftigkeit und langfristige Nutzungssicherheit gewährleistet werden, während sich die Bauwerke weiterhin harmonisch in die naturnahe Umgebung des Düsseltals einfügen.“

Die Bauarbeiten beginnen am 30. März. Insgesamt ist für die Maßnahme eine Bauzeit von etwa vier Monaten vorgesehen. „Aus Sicherheitsgründen muss der betroffene Abschnitt des Wanderweges während der gesamten Bauzeit vollständig gesperrt werden“, berichtet Marvin Bückmann weiter. Auf den schmalen Wegen werden regelmäßig Baustellenfahrzeuge eingesetzt, sodass eine gleichzeitige Nutzung durch Spaziergängerinnen und Spaziergänger sowie Wandernde ein erhebliches Gefahrenpotenzial darstellen würde.

Für Besucherinnen und Besucher wird eine Umleitung eingerichtet, die um den Baustellenbereich herumführt und anschließend wieder auf den regulären Wanderweg beziehungsweise auf den Verlauf des Neanderlandsteigs zurückführt. Die Arbeiten beginnen an der ersten Brücke am Stipsteich in Richtung Gruiten-Dorf und werden anschließend an den beiden weiteren Bauwerken entlang des Weges fortgesetzt.

Die Durchführung der Arbeiten ist bewusst für das Frühjahr und den Sommer vorgesehen. In den Wintermonaten wäre die Maßnahme aufgrund der typischerweise höheren Wasserstände der Düssel deutlich schwieriger umzusetzen gewesen, da teilweise direkt im Gewässerbereich gearbeitet werden muss.

Der Kreis bittet Anwohnerinnen und Anwohner sowie Erholungssuchende während der Bauzeit um Verständnis.