„Dort kann nicht mehr gebrauchte Kleidung für Frühjahr und Sommer abgegeben und gegen neue Lieblingsstücke getauscht werden. Oft gibt es auch Kaffee und Kuchen, und die Wartezeit lohnt sich, denn die angebotenen Artikel sind nach einiger Zeit durchgetauscht, und es gibt neue Kleidung zu entdecken“, erklärt Beatrice Waldapfel.
Zum Hintergrund: Im Durchschnitt kauft jede Person rund 60 Kleidungsstücke pro Jahr – etwa 18 Kilogramm Textilien. Monatlich werden dafür rund 78 Euro ausgegeben. Gleichzeitig ist die Herstellung vieler Textilien mit erheblichen Umweltbelastungen verbunden: Baumwolle benötigt große Mengen Wasser und Pestizide, Kunstfasern basieren häufig auf Erdöl. „Viele Kleidungsstücke werden selten genutzt oder zum Teil auch ungenutzt in die überfüllten Altkleidercontainer abgegeben. Nachhaltiger wäre die Weitergabe von Bekleidung zum Weiternutzen in Second-Hand-Läden oder das Tauschen von gebrauchten Kleidungsstücken bei Tauschveranstaltungen“, berichtet die Abfallberaterin des Kreises weiter.
Aufgrund der großen Beliebtheit der Kleidertauschaktionen weist Beatrice Waldapfel darauf hin, dass sich neue Tauschangebote mit vergleichsweise geringem Aufwand organisieren lassen. Benötigt werden vor allem engagierte Helferinnen und Helfer.
Kleidertauschangebote im Kreis Mettmann im April
Haan (ev. Kirche), 18. April, 13 bis 15 Uhr
Mettmann-Süd (Altenstift), 18. April, 14 bis 16 Uhr
Langenfeld (Stadtbibliothek), 25. April, (Kleiderabgabe 21. bis 23. April), 11 bis 13 Uhr
Erkrath-Hochdahl (AWO), 25. April, 14 bis 17 Uhr