„Zu schnelles Fahren ist kein Kavaliersdelikt. Überhöhte Geschwindigkeit gefährdet insbesondere Kinder, ältere Menschen, Radfahrende und Fußgänger. Deshalb ist eine wirksame Geschwindigkeitsüberwachung ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit“, erklären Lukat und Osterwind gemeinsam.
Nach der inzwischen geltenden Rechtslage können kreisangehörige Kommunen die Überwachung des fließenden Verkehrs gemeinsam wahrnehmen. Erst gemeinsam erfüllen Haan und Erkrath die gesetzlichen Voraussetzungen (mindestens 50.000 Einwohner) hierfür und haben bereits erste Gespräche über eine Zusammenarbeit aufgenommen.
Im September 2025 haben Meike Lukat und Felix Freitag von der UWG-ME die Einladung der BmU wahrgenommen, auf dem Hochdahler Markt die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger hierzu einzuholen. Einhellig wurde begrüßt, dass die Geschwindigkeitsüberwachung durch die Ortskenntnis zielgerichteter und intensiver an den besonders gefährdeten Stellen durchgeführt werden kann. „Apelle an Vernunft und Rücksichtnahme allein zeigen leider keine ausreichende Wirkung,“ so das Ergebnis des Bürgerdialoges.
Dass die Initiativen von WLH und BmU für mehr Interkommunale Zusammenarbeit nun konkret von der Haaner Stadtverwaltung aufgenommen wurde, begrüßt Lukat sehr. Am 23. Juni schlägt das Haaner Ordnungsdezernat dem Fachausschuss vor, eine entsprechende Vereinbarung mit Erkrath zu treffen.
Für WLH und BmU steht dabei nicht die Erzielung von Einnahmen im Vordergrund.
Ziel ist vielmehr, die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten zu verbessern und dadurch die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.
„Wer langsamer fährt, verursacht weniger schwere Unfälle. Gleichzeitig profitieren die Anwohnerinnen und Anwohner von einer spürbaren Verringerung des Verkehrslärms. Verkehrssicherheit und Lärmschutz gehen hier Hand in Hand“, betont Meike Lukat.
Bernhard Osterwind ergänzt: „Mit dem Kreis und dem Land sollten zudem Vereinbarungen über die Einbeziehung von Kreis- und Landstraßen getroffen werden.“
Beide Fraktionen sehen darüber hinaus Vorteile in einer gemeinsamen Organisation. Durch die Zusammenarbeit könnten Personal, Technik und Verwaltungsaufgaben wirtschaftlich gebündelt werden. Dies entspräche dem Grundsatz eines effizienten und ressourcenschonenden Verwaltungshandelns.
WLH und BmU erwarten von den jeweiligen Verwaltungen eine zügige Umsetzung. Noch 2026 sollten die ersten eigenen Blitzer im Dienst der Verkehrssicherheit eingesetzt werden.
„Mehr Sicherheit und Rücksichtnahme auf unseren Straßen, ein besserer Schutz von Fußgängern und Radfahrern sowie weniger Verkehrslärm sind Ziele, die eine breite Unterstützung verdienen“, so Lukat und Osterwind abschließend.
WLH und BmU fordern raschere Zusammenarbeit von Haan und Erkrath bei der Geschwindigkeitsüberwachung Mehr Sicherheit, weniger Lärm
Erkrath · Die Fraktionsvorsitzende der WLH Haan, Meike Lukat, hatte die Idee, und der Fraktionsvorsitzende der BmU Erkrath, Bernhard Osterwind, formulierte bereits am 4. September 2025 einen Antrag, wonach Haan und Erkrath bei der kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung zusammenarbeiten sollen.
16.06.2026
, 11:31 Uhr