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Grüne kritisieren geplanten Grundstücksverkauf auf der Neanderhöhe: Der Kampf um die Neanderhöhe geht weiter

Grüne kritisieren geplanten Grundstücksverkauf auf der Neanderhöhe : Der Kampf um die Neanderhöhe geht weiter

Bündnis 90/Die Grünen in Erkrath kritisieren, dass die Verwaltung den Verkauf eines Grundstücks im geplanten Gewerbegebiet Neandertal auf die Tagesordnung im nicht öffentlichen Teil einer Sonderratssitzung am 8.Oktober gesetzt hat.

Der Verkauf und damit die endgültige Entscheidung über eine Bebauung des umstrittenen Gebietes würde damit noch vom alten Rat getroffen werden, da die am 13.September neu gewählte Stadtverordnetenversammlung ihre Geschäfte erst im November aufnimmt.

„Offensichtlich wird nun versucht, noch ganz schnell Fakten zu schaffen und damit dem Rat in seiner neuen Zusammensetzung jede Möglichkeit zumindest eines Kompromisses zu nehmen“, merkt Peter Knitsch, Sprecher der Erkrather Grünen an. Das zum Verkauf vorgesehene Grundstück liegt zudem im äußersten Randbereich des Bebauungsplans und würde damit auch eine mögliche Reduzierung der Baufläche unmöglich machen. Dieses Vorgehen des Bürgermeisters und der Verwaltung zeige wieder einmal, dass es ihnen auch weiterhin nicht um eine Befriedung zwischen Wirtschaft und Umwelt, sondern um das Durchdrücken der eigenen Position geht, merken die Grünen an.

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Auch ökonomisch sei das Vorgehen verfehlt. Durch den Verkauf eines einzigen Grundstücks wäre die Stadt in der Pflicht, die Finanzierung der Erschließung vorzufinanzieren, ohne das dem ausreichende Einnahmen für den städtischen Haushalt gegenüberstünden.

Die Grünen appellieren an die übrigen Fraktionen, dem Verkauf durch den alten Rat nicht zuzustimmen, sondern die Entscheidung zu vertagen, bis dieser ab Anfang November in der neu gewählten Zusammensetzung entscheiden könne. Die Grünen hatten die Zahl ihrer Wählerstimmen bei der Kommunalwahl am 13.September um ein Drittel auf über 20 Prozent gesteigert und stellen ab November zehn statt sechs Ratsmitglieder. Die Erhaltung der Neanderhöhe und des Erkrather Grüngürtels war eine ihrer Schwerpunktforderungen im zurückliegenden Wahlkampf.