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Arbeitsreicher Abend und Nacht für die Feuerwehr Erkrath

Arbeitsreicher Abend und Nacht für die Feuerwehr Erkrath

Seit dem gestrigen späten Nachmittag musste die Feuerwehr Erkrath zu insgesamt fünf Feuermeldungen ausrücken.

Den Anfang machte um 17.12 Uhr die automatische Brandmeldeanlage einer Asylunterkunft an der Freiheitstraße. Dort hatten Unbekannte einen Druckknopfmelder eingeschlagen und somit den Alarm ausgelöst. Ebenfalls wurde ein im Gebäude angebrachter Wasserlöscher missbräuchlich in Betrieb genommen. Für diesen Einsatz wurde nach der hinterlegten Alarm- und Ausrückeordnung "Vollalarm" für die Feuerwehr Erkrath ausgelöst. Es war kein Einsatz der Feuerwehr erforderlich. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Direkt im Anschluss rückte die hauptamtliche Wache um 17.39 Uhr zu einem brennenden und mit Unrat befüllten Streusalzbehälter auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs in Erkrath aus. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Um 1.01 Uhr in der Nacht wurden alle ehrenamtlichen Löschzüge sowie die hauptamtliche Wache zu einer Asylunterkunft auf der Gruitener Straße alarmiert. Dort hatte die interne Brandmeldeanlage ausgelöst, da ein Bewohner seine Pizza im Herd der Gemeinschaftsküche hat anbrennen lassen. Ein Einsatz war nicht erforderlich.

Um 1.40 Uhr wurde die hauptamtliche Wache zu einem in Vollbrand stehenden Kleintransporter auf einem Parkplatz an der Sedentaler Straße alarmiert. Der Brand konnte auch hier schnell gelöscht werden. Aufgrund von auslaufenden Betriebsstoffen musste die Untere Wasserbehörde des Kreises Mettmann hinzugezogen werden. Die Nachtruhe währte nur kurz, da um 5.18 Uhr die gesamte Feuerwehr Erkrath erneut zu der Asylunterkunft an der Freiheitstraße ausrücken musste. Hier hatte ein Rauchmelder der automatischen Brandmeldeanlage im Bereich der WC-Anlage ohne erkennbaren Grund ausgelöst, sodass auch hier kein Einsatz erforderlich war.