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Apotheken in Mettmann, Ratingen und Velbert sind während der Corona-Pandemie besonders gefragt: Tag der Apotheke am 7. Juni

Apotheken in Mettmann, Ratingen und Velbert sind während der Corona-Pandemie besonders gefragt : Tag der Apotheke am 7. Juni

Der Tag der Apotheke am 7. Juni wird jedes Jahr genutzt, um auf die zentralen Gesundheitsleistungen der Apotheken vor Ort aufmerksam zu machen. In diesem Jahr steht die Schlüsselfunktion der öffentlichen Apotheken bei der Gesundheitsversorgung der Bürgerinnern und Bürger in der Corona-Pandemie im Vordergrund.

Gerade während der Pandemie haben die Apotheken über die Arzneimittelversorgung hinaus entscheidende Leistungen zur Pandemiebekämpfung bürgernah und schnell umgesetzt. „Apothekerinnen und Apotheker garantieren als freie und unabhängige Heilberufler

eine qualifizierte und persönliche Beratung. Sie sind für eine sichere, schnelle und wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln verantwortlich“, erklärt Inge Funke, Pressesprecherin der Apotheker in Mettmann, Ratingen und Velbert. „Gerade in der Pandemie war das sehr wichtig.“

Wie kaum eine andere Stelle im Gesundheitswesen sind die Vor-Ort-Apotheken ohne Termin und Wartezeiten erreichbar. Zusätzlich sind sie über den Notdienst in der Nacht, an Sonn- und Feiertagen rund um die Uhr für Patienten und Kunden im Einsatz. Insbesondere für Familien mit Kindern, alte oder chronisch kranke Menschen sind sie ein sehr wichtiger Gesprächspartner. Während der Corona-Pandemie, die noch nicht überwunden ist, haben die Apotheken vor Ort ihre hohe Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft unter Beweis gestellt. Zu Beginn der Pandemie gab es einen besonders großen Informations- und Aufklärungsbedarf bei Patienten und Kunden, der bis heute anhält.

„Für die Menschen in Mettmann, Ratingen und Velbert ist es in dieser Zeit besonders wichtig, sich mit ihren Fragen persönlich an ihre Apotheke vor Ort wenden zu können“, erläutert Apothekerin Inge Funke. Das Leistungsspektrum der Apotheken hat sich seit Beginn der Corona-Pandemie kontinuierlich erweitert. So wurden Desinfektionsmittel in den eigenen Apotheken-Laboren hergestellt, als zu Beginn der Pandemie industrielle Hersteller nicht mehr liefern konnten, 30 Prozent der Bevölkerung wurden in nur wenigen Tagen mit FFP2-Masken versorgt, als Masken noch schwer auf den Weltmärkten zu beziehen waren, und eine heilberufliche Test-Infrastruktur zur Durchführung von Bürgertests wurde geschaffen.

In den 53 Impfzentren in NRW erfolgte die wichtige Aufbereitung (Rekonstitution) von Corona-Impfstoffen. Die Verteilung von über 40 Mio. Impfdosen an die Arztpraxen und die Digitalisierung von über 24 Mio. Impf- und Genesenenzertifikaten allein in NRW wurden professionell abgewickelt. Seit Februar dieses Jahres stehen viele Apotheken für die sichere Durchführung von Corona-Impfungen bereit. An Rhein und Ruhr wurden mittlerweile über 30.000 Corona-Impfungen in Apotheken durchgeführt.

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Bürgernahe Arzneimittelversorgung und krisenerprobte Pandemiebewältigung: Nicht ohne flächendeckendes Netzwerk an leistungsstarken Apotheken Die Zahl der Apotheken in NRW und bundesweit ist seit Jahren rückläufig. Trotzdem haben die Apotheken immer mehr Arbeitsplätze geschaffen. So hat sich die durchschnittliche Mitarbeiterzahl pro Apotheke in den letzten zehn Jahren um etwa 40 Prozent erhöht. Denn die qualitätsgesicherten Leistungen der Apotheken zur persönlichen Gesundheit von Bürgerinnen und Bürgern werden immer mehr nachgefragt.

Die Pandemie hat verdeutlicht, dass die Apotheken vor Ort eine unersetzbare und zentrale Anlaufstelle im Gesundheitssystem sind. „Am Tag der Apotheke wollen wir auch die Politik daran erinnern, wie wichtig die Vor-Ort-Apotheken für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger sind“, erklärt Apothekerin Inge Funke. Jede Apothekenschließung geht zu Lasten einer persönlichen und bürgernahen Arzneimittelversorgung, insbesondere auch für die Alten und Kranken. „Die Versorgungsherausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft sind nur mit einem starken, leistungsfähigen und zukunftssicheren Apothekensystem zu bewältigen“, so Funke. Deshalb ist es wichtig, dass die Gesundheitspolitik die Arbeit der Apotheken unterstützt.