Die Geschichte von Mekeys Gebeyesses aus Eritrea: Mekeys Fleiß zahlt sich aus

Die Geschichte von Mekeys Gebeyesses aus Eritrea : Mekeys Fleiß zahlt sich aus

Mekeys Gebeyesses kam vor drei Jahren aus Eritrea nach Deutschland und hat bereits eine erste Ausbildung absolviert. Aber der junge Mann möchte mehr.

Ein Lächeln liegt auf Mekeys Gesicht, wenn er von seinem neu erlernten Beruf spricht. „Ich arbeite gerne mit Menschen“, verrät er. Der 24-jährige Eritreer hat in diesem Frühjahr seine zweijährige Ausbildung zum Altenpflegehelfer erfolgreich abgeschlossen. Dabei ist er gerade einmal etwas länger als drei Jahre in Deutschland.

Seine erste Station in Deutschland war München. Dort hat er zwei Monate in einer Aufnahmestation verbracht, bevor er nach Mettmann kam. Er hatte Glück, konnte schnell einen Integrationskurs besuchen und Deutsch lernen. Auf die Idee, eine Ausbildung zu beginnen, brachte ihn eine Flüchtlingshelferin. „Wenn du eine Ausbildung machst, verdienst du später besser und deine Zukunft ist sicherer“, riet sie ihm.

Aber Mekeys hatte zu diesem Zeitpunkt keinen für die Ausbildung anerkannten Schulabschluss. Eine Lösung bot die Akademie für Pflegeberufe in Düsseldorf, an der er in einer zweijährigen Ausbildung sowohl den Schul- als auch den Berufsabschluss erreichen konnte. Vor Beginn wollte er allerdings wissen, ob der Beruf zu ihm passt. Und so hospitierte er zunächst im Haus Elisabeth und nahm in der Pflegeschule schließlich an einem Probeunterricht teil. Etwa mit Beginn der Ausbildung bezog er auch seine erste eigene kleine Wohnung in Mettmann. Das gab ihm Ruhe zum Lernen. Zum Ausgleich spielt er Volleyball bei Mettmann Sport. Dreimal in der Woche geht er zum Training, spielt in einer Hobby Mixed Mannschaft sogar in der Kreisliga.

Im Mai 2019 hat Mekeys seine Ausbildung erfolgreich beendet und arbeitet inzwischen in einem Seniorenheim. „Der Beruf macht mir Spaß, aber ich möchte gerne, wenn ich ein wenig Berufserfahrung habe, auch noch die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger machen“, verrät der sympathische junge Mann. Er hofft, dass er die dreijährige Ausbildung, aufgrund seiner vorherigen Ausbildung um ein Jahr verkürzen kann. Wir drücken ihm die Daumen.

(RG)
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