1. Die Stadt

Viele Aktive beim Dreck-weg-Tag

Viele Aktive beim Dreck-weg-Tag

An insgesamt acht Orten im Stadtgebiet räumten selbstorganisierte Gruppen heute auf.

(nigo) Kurz bevor Ende Februar die Brutzeit der Vögel beginnt, griffen am Samstag zahlreiche Aktive im gesamten Stadtgebiet noch einmal zu Rechen, Heckenschere und Müllzange: Abfallberaterin Helga Willmes-Sternberg hatte zum wiederholten Mal zum Dreck-weg-Tag aufgerufen. Ins Leben gerufen wurde der Tag vor sieben Jahren vom Verein "Unterfeldhaus Aktiv". Seit 2013 wird er von der Abfallberaterin der Stadt zentral organisiert. Insgesamt acht Gruppen hatten sich in diesem Jahr angemeldet und sich allesamt Orte in der Stadt gesucht, an denen sie für Ordnung sorgten.

Am Hochdahler und am Millrather S-Bahnhof räumte ein Team der Erkrather CDU rund um Regina Wedding und Bürgermeister Christoph Schultz auf, am Neuenhausplatz packte der Verein "Unterfeldhaus Aktiv" an, der Naturschutzbund NABU war an der Schönen Aussicht anzutreffen und der Sandheide nahm sich SPD-Ratsherr Peter Urban an - um nur einige Beispiele zu nennen.

Auch im Alt-Erkrather Bavierpark traf man am Samstag Aktive an: Dort packte Reinhard Knitsch von den Erkrather Bündnisgrünen zusammen mit Bernd Herrmann an. Schon nach ein paar Minuten war ihr grauer Müllsack gut gefüllt. Mit CD-Hüllen, leeren Wodka-Flaschen, Plastikabfällen und ganz vielen kleinen Papierchen. Besonders gründlich nahmen sie sich den Spielplatz vor. Und kurzerhand gesellten sich zwei Damen hinzu, zogen sich Handschuhe über und halfen mit. Die Termine waren vorher angekündigt worden, so dass alle Erkrather zum Mitmachen aufgerufen waren.

"Eigentlich ist es erfreulich wenig Abfall der hier herumliegt", sagte Reinhard Knitsch. Da habe es in den vergangenen Jahren an anderen Orten schon weitaus schlimmer ausgesehen. Dennoch war es genug, um die beiden zwei Stunden lang zu beschäftigen und die mitgebrachten Säcke gut zu füllen. "Wir wollen auch ein Signal setzen", sagte Bernd Herrmann: "An die Leute appellieren, ihren Müll in die dafür vorgesehenen Tonnen zu werfen." Schließlich könne so jeder ganz einfach und auf seine eigene Weise zu einem gepflegteren Stadtbild beitragen.