Gegen 14 Uhr wurde die 81-Jährige von einer noch unbekannten Frau angerufen, die sich als ihre Tochter ausgab. Sie log der Seniorin vor, dass sie einen Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem zwei Kinder schwer verletzt worden seien. Die Betrügerin forderte die Erkratherin dazu auf, einem unbekannten Abholer Wertgegenstände auszuhändigen, um eine sofortige Inhaftierung zu verhindern. Gegen 17 Uhr übergab die Seniorin in einem Wohngebiet südlich des Sedentaler Bachs an der Sandheider Straße einem unbekannten Täter Bargeld, Schmuck und Krügerrand-Münzen.
Dieser wird wie folgt beschrieben: ungefähr 50 Jahre alt, 1,65 Meter groß, schlank, mit dunklen, gekämmten Haaren, europäisches Erscheinungsbild, sprach akzentfreies Deutsch, trug einen hellgrauen Pullover und eine beige Stoffhose.
Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer unter 02104 / 9480-6450: Wer hat am Dienstag, 18. August 2026, gegen 17 Uhr in dem Wohngebiet südlich des Sedentaler Bachs etwas Verdächtiges beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei in Erkrath jederzeit entgegen.
Die Kriminalpolizei ermittelt stellt unterdessen erneut klar: „Es werden keine sogenannten ,Kautionszahlungen‘ von Polizei oder Staatsanwaltschaft gefordert, um Menschen, die eine angeblich schwere Straftat begangen oder einen schweren Verkehrsunfall verursacht haben, vor einer Haftstrafe zu bewahren. Die Polizei wird Sie niemals am Telefon nach Ihren Vermögensverhältnissen fragen oder Bargeld oder andere Wertgegenstände in vermeintlich ,amtliche Verwahrung, nehmen.“
Und: „Wenn Sie so einen Anruf bekommen, legen Sie einfach auf! Rufen Sie die echte Polizei in einem eigenständigen Telefonat von Ihrem Festnetztelefon unter 110 an!“