1. Die Stadt

„Ein Lob an die Verwaltung“

„Ein Lob an die Verwaltung“

Für Fußgänger war die Ampelanlage an der Bergischen Allee Ecke Schlickumer Weg in den vergangenen Monaten eine echte Marathonaufgabe. In gerade einmal vier Sekunden sollten die Bürger eine Doppelampel überqueren.

Wem dies nicht gelang, stand bei roter Anzeige mitten auf der Straße.

(tb) Ein Zustand, dem sich Wolfgang Jöbges, Fraktionsvorsitzender der CDU Erkrath, annahm und in einem ausführlichen Schreiben an die Verwaltung weiterreichte. Zur Freude aller Beteiligten antwortete Bürgermeister Christoph Schultz nach gerade einmal vier Tagen. "Ein Lob an die Verwaltung, dass Beschwerden von Bürgern so zeitnah beantwortet werden. Dabei ist die Stadt nicht einmal für das Problem verantwortlich. Die Ampelschaltung unterliegt Straßen.NRW", so Jöbges. Mittleweile ist die Schaltung der Fußgängerampel umprogrammiert worden. "Nun hat man die Möglichkeit, beide Straßenübergänge in einem Anlauf zu überqueren, ohne auf der Querungshilfe stehen zu bleiben", so der Fraktionsvorsitzende weiter. Trotzdem ist die Ampelschaltung für die restlichen Verkehrsteilnehmer, die Autofahrer, noch immer nicht optimal gelöst.

"Als der Tunnel vor einigen Jahren fertiggestellt wurde, haben wir von der Politik eine einheitliche Ampelschaltung gefordert. Diese soll synchron laufen, damit man in einem Schwung alle Kreuzungen durchfahren kann." Diese Regelung ist von Straßen.NRW allerdings noch immer nicht umgesetzt worden. "Die Autos stehen nach wie vor an den Lichtschranken, Abgase werden unnötig in die nahen Wohngebiete geblasen, die Fahrer verlieren Zeit und Sprit." Auch die Baumaßnahme der benachbarten Autobahn fordert ihren Tribut. "Navigationsgeräte lenken die Autofahrer über Hilden durch Erkrath nach Mettmann. Diese Fahrzeuge nutzen die Bergische Allee und die Straße sind schnell verstopft, da kein fließender Verkehr gewährleistet ist."

Für Jöbges steht zwar fest, dass eine unkomplizierte Regelung nicht möglich ist, trotzdem hofft er auf zeitnahe Abhilfe. "Die ganzen Anlagen müssen neu programmiert werden, Schaltzentralen und Schnittstellen wurden bereits eingebaut", weiß der Politiker abschließend. "Hoffentlich gehört auch dieses Problem bald der Vergangenheit an."