Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr hat der SCE 1973 in diesem Jahr erneut zum mehrtägigen Pfingstturnier in die Caritas Begegnungsstätte an der Gerberstraße eingeladen. Für die Sieger winkte am Ende ein Gesamtpreisfonds von mindestens 2000 Euro. Unter den anderen Spielern wurden zusätzlich zwei Gutscheine im Wert von je 50 Euro verlost. Finanziell unterstützt wurde der Schachclub dabei von den Stadtwerken Erkrath, der Kreissparkasse Düsseldorf, REWE Stockhausen und erstmalig DWZ-Match.
Gespielt wurde in sieben Runden beschleunigtes Schweizer-System nach FIDE-Regeln. Neu war in diesem Jahr die zusätzliche internationale ELO-Auswertung neben der deutschen DWZ-Wertung. Voraussetzung hierfür war ein offizieller Schiedsrichter vor Ort – diese Aufgabe übernahm Johannes Niemers.
Die erste Runde wurde am Freitag, 22. Mai, um 19 Uhr ausgetragen. In den drei Räumen der Caritas-Begegnungsstätte Gerberstraße in Alt-Erkrath ging es lebhaft zu, bis Mark von Stahl das Turnier eröffnete. „Es ist schön, so viele bekannte Gesichter zu sehen“, freute er sich. Viele Teilnehmende waren bereits beim ersten Erkrather Pfingstturnier im vergangenen Jahr dabei gewesen.
Unterstützt wurde Mark von Stahl während des Turniers von Joachim Kutzner und Jerome Neumair, die ebenfalls Mitglieder des SC Erkrath 1973 sind. Jerome Neumair trat zudem selbst als Spieler an.
Das Turnier lockte Schachbegeisterte weit über die Grenzen Erkraths hinaus an. Auch die Altersspanne war bemerkenswert: Während der jüngste Teilnehmer gerade einmal neun Jahre alt war, blickte der älteste Spieler bereits auf 75 Jahre Lebenserfahrung zurück. „Die Altersspanne zeigt, dass Schach eine Sportart ist, die Generationen verbindet“, betonte Mark von Stahl.
Besonders erfreulich aus Sicht des Gastgebers: Zehn Spielerinnen und Spieler des SC Erkrath 1973 nahmen selbst am Turnier teil. Zudem war mit einem FIDE-Meister ein besonders spielstarker Teilnehmer vertreten, was das hohe Niveau des Turniers zusätzlich unterstrich.
Die Sieger des Turniers
Hauptpreise Platz 1 bis 5
Volodymir Medvedyk
David Ray Sarmiento
Ludger Grewe
Marius Linke
Jona Gründker
Damenpreis
Sofia Kuznetsova
Jugendpreis
Dariy Koval
Felix Kohlmann
Paul Petzold
Seniorenpreis
Wolfgang Steinbach
Ratinggruppe A
Tobias Keilholz
Ratinggruppe B
David Stadermann
Jonas Leiacker
Nach vier Tagen intensiven Schachspiels zeigten sich nicht nur die Siegerinnen und Sieger, sondern auch die Organisatoren hochzufrieden mit dem Verlauf des Turniers. „Das Pfingstturnier hat erneut eindrucksvoll gezeigt, was Schach ausmacht: Es ist ein generationenübergreifender Sport, der verbindet. Schach war, ist und bleibt ein Spiel, das Brücken schlägt“, fasste Mark von Stahl das Wochenende zusammen.
Auch von den Teilnehmenden gab es viel Lob für das Organisationsteam: „Vielen Dank für euer Engagement. Es hat viel Spaß gemacht, dabei zu sein.“
Bereits das nächste Turnier wirft seine Schatten voraus: Am Sonntag, 12. Juli, findet um 10 Uhr das U20-Schnellschachturnier – das 28. Erkrather Jugendopen – statt. Interessierte Kinder und Jugendliche können sich per E-Mail an [email protected] anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro und kann am Spieltag bezahlt werden.