Staatssekretärin Serap Güler trifft lokale Akteure in Düsseldorf: Wie Integration in Arbeit und Ausbildung gelingt

Staatssekretärin Serap Güler trifft lokale Akteure in Düsseldorf: Wie Integration in Arbeit und Ausbildung gelingt

Kreisdirektor Martin M. Richter und Düsseldorfs Stadtdirektor Burkhard Hintzsche trafen sich jetzt mit Staatssekretärin Serap Güler im Rahmen der Veranstaltung "NRW — Das machen wir!" und tauschten sich über die vielfältigen Integrationsaktivtäten in der Region Düsseldorf — Kreis Mettmann aus.

Dabei machte Richter deutlich, dass es schon lange ein wichtiges Anliegen des Kreises Mettmann ist, gute Strukturen zu schaffen, um Menschen mit Zuwanderungsgeschichte einen Zugang zur Gesellschaft und zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Seit 2005 werden sämtliche integrationspolitischen Ansätze der Kreisverwaltung in einer Abteilung gebündelt und vernetzt. Dabei nimmt das Kreisintegrationszentrum, welches die Integrationspolitik im Kreis Mettmann seit 2012 strategisch steuert, eine wichtige Rolle ein.

"Die Vernetzung mit den Akteuren der Integrationsarbeit in den zehn kreisangehörigen Städten, den Wohlfahrtsverbänden, der Kreishandwerkerschaft und der Industrie- und Handelskammer, des Jobcenters, der Agentur für Arbeit und den Ämtern des Kreises Mettmann (z.B. Ausländerbehörde, Sozialamt, Schulamt etc.) ist eine von allen Beteiligten mit Überzeugung gelebte Aufgabe", betonte Richter.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden Aktivitäten und Erfolgsgeschichten aus der Region vorgestellt, die zeigen, wie geflüchtete Menschen in Arbeit und Ausbildung erfolgreich integriert werden. An drei Thementischen wurden Integrationsbeispiele von Geflüchteten in Arbeit und Ausbildung aus verschiedenen Branchen wie IT, Pflege, Hotelgewerbe, Werbung, KFZ und Spedition vorgestellt. In diesen Branchen ist der Bedarf nach Fachkräften besonders hoch. Die anwesenden Unternehmen bestätigten, dass für sie die Integration von Geflüchteten in Arbeit und Ausbildung ein wichtiger Schritt ist, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Probleme wie zu geringe Sprachkenntnisse, ungeklärter Aufenthaltsstatus oder fehlende Identitätsnachweise sind nach wie vor vorhanden. Die vorgestellten Beispiele zeigten aber auch, wie mit dem Engagement aller Beteiligten — haupt- wie ehrenamtlichen — Lösungsmöglichkeiten entwickelt werden können.

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