„Dabei gehören saubere Hände zu den einfachsten und wirksamsten Maßnahmen zum Schutz vor Keimen.“ Die gute Nachricht: Mit richtigem Händewaschen lässt sich ein großer Teil davon ganz einfach verhindern. „Regelmäßige und gründliche Händehygiene unterbricht Übertragungswege effektiv“, sagt Dr. Ruzica Susenburger-Lange. Der von der Weltgesundheitsorganisation WHO ausgerufene Tag der Händehygiene am 5. Mai erinnert daran, wie wirksam diese einfache Maßnahme ist – im Alltag genauso wie in sensiblen Bereichen.
Wann Händewaschen besonders wichtig ist:
- Nach dem Nachhausekommen
- Nach jedem Toilettengang
- Vor dem Essen und der Essenszubereitung
- Nach dem Husten, Niesen oder Naseputzen
- Vor, während und nach der Versorgung von Wunden (auch im Bereich Erste Hilfe!)
- Nach Kontakt mit erkrankten Personen
- Vor dem Kontakt mit älteren oder vorerkrankten Personen
- Nach der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
So funktioniert richtiges Händewaschen
- Hände unter fließendem warmem Wasser anfeuchten
- Seife auftragen und für mindestens 20 bis 30 Sekunden über die gesamte Hand verreiben
- Handflächen, Handrücken, Fingerzwischenräume, Daumen und Fingerspitzen nicht vergessen
- Anschließend sorgfältig abspülen und abtrocknen
Desinfektionsmittel sind vor allem dort sinnvoll, wo kein Waschbecken verfügbar ist oder ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht, etwa im Gesundheitswesen oder bei der Betreuung erkrankter Personen. „Achten Sie bei der Verwendung von Desinfektionsmitteln darauf, ob es sich um Flächen- oder Handdesinfektionsmittel handelt, wie lange die Einwirkzeiten sind und gegen welche Keime das Mittel schützt – also Bakterien, Viren, Pilze“, rät die Gesundheitsamtsleiterin: „Gerade in Zeiten erhöhter Atemwegs- und Magen-Darm-Infektionen zeigt sich, dass Händehygiene nicht nur Sie selbst, sondern auch andere schützt.“
Weitere Informationen gibt es unter www.aktion-sauberehaende.de.