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Es gibt was zu knabbern

Es gibt was zu knabbern

Die Tiere im Wildgehege Neandertal sind weiterhin gut versorgt. Fleißige Erkrather Kinder haben im Rahmen eines Wettbewerbs insgesamt 450 Kilo Kastanien und Eicheln gesammelt, die als Futter für Wiesente, Tarpane und Auerochsen gespendet werden.

(ak) Seit fünf Jahren veranstaltet SPD-Ratsmitglied Peter Urban eine Aktion zugunsten des Wildgeheges Neandertal, bei dem Kinder für dortige Tiere Kastanien und Eicheln sammeln. Auch diesmal war am Sandheider Markt in Hochdahl ein Treffpunkt eingerichtet, wo die abgelieferte "Beute" von Peter Urban gewogen wurde. Auch registrierten die stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Lahnstein und Marleen Buschmann das jeweilige Gewicht und die Namen der Sammler. "Die Kinder waren wieder sehr fleißig", lobte Peter Urban anschließend", wir konnten 450 Kilo entgegennehmen, so dass sich das Ergebnis seit Bestehen der Aktion auf insgesamt 3000 Kilo erhöht hat."

Da Fleiß belohnt werden muss, erhielten die erfolgreichsten Sammler einen Preis. Sieger war wie im vorigen Jahr Demian Schneller, der 97 Kilo Kastanien und Eicheln auf die Waage legen konnte und damit wieder eine Patenschaft über ein Tier im Wildgehege bekam. "Wenn er so weitermacht, hat er bald eine Herde", scherzte Peter Urban und nannte auch die Sieger auf den nachfolgenden Plätzen. Dort landeten das Team Paul, Jante, Klara und Milo vom Pestalozzi-Kindergarten (88,5 Kilo) sowie Sophia und Philipp Bizjak (54 Kilo), Nico und Nina Lohmann (41,5 Kilo) und Udo Kampschulte (41,5 Kilo). Die fünf erfolgreichsten Sammler erhielten Büchergutscheine der Buchhandlung Weber, die der SPD-Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert gesponsert hat.

Am Erfolg der Sammelaktion war auch die von Monika Hubai geleitete Städtische Kindertagesstätte St. Katharina beteiligt, die in Alt-Erkrath an der Fasanenstraße ansässig ist. Einige der Kinder kamen mit den Erzieherinnen Calogera Corrado und Christa van de Logt zur Sammelstelle, um bei der Abgabe von Kastanien und Eicheln mit einem selbstgemalten Plakat für ihre Einrichtung zu werben. "Bei uns werden 60 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren in drei Gruppen betreut", berichtete Calogera Corrado, "und da auch der Bereich Natur und Umwelt zu unserem Konzept gehört, machen wir immer gerne mit, wenn es um Hilfe für Tiere geht."