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Sieben DRK-Tipps zum Verhalten im Straßenkarneval

Sieben DRK-Tipps zum Verhalten im Straßenkarneval
FOTO: Archiv/Golsch
Erkrath. Die "Tollen Tage" stehen vor der Tür – in weiten Teilen des Rheinlands bedeutet das Ausnahmezustand. Damit ihr sicher durch den Karneval kommt, hier ein paar DRK-Tipps der DRK-Landesschule Nordrhein.

•    Nach einem bisher sehr milden Winter ist ausgerechnet zu Karneval eine Kältewelle angekündigt, mit Temperaturen auch tagsüber kaum über 0°C. Warme Kleidung ist angesagt, in Bewegung bleiben, zwischendurch in geschlossenen Räumen aufwärmen. Alkohol wärmt nicht, er verringert nur die Kälteempfindung. Unterkühlungsgefahr!
•    Meidet Ansammlungen mit offensichtlich stark alkoholisierten Personen! Alkohol senkt die Hemmschwelle, offene Aggression und Übergriffe sind oft die Folge.
•    Lasst eure Getränke nicht aus den Augen. Immer häufiger werden Delikte im Zusammenhang mit der unbemerkten Verabreichung von K.O.-Tropfen oder anderen Drogen gemeldet.
•    Zur Karnevalszeit haben Taschendiebe Hochkonjunktur. Sie nutzen das Gedränge und die körperliche Nähe der Feiernden für ihre Beutezüge. Deponiert Geld, Ausweise und Smartphones sicher!
•    Im Freien ist der Boden oft übersät mit Scherben durch achtlos weggeworfene Flaschen und Gläser. Gerade auf den kleinen, wegrollenden Schnapsflaschen rutscht man schnell aus. Die Folge sind Stürze und erhebliche Stich- und Schnittverletzungen durch Scherben.
•    Vorsicht am Karnevalszug! Umherfliegende Kamelle, Strüsjer und sonstige Wurfgeschosse können sprichwörtlich ins Auge gehen. Der "Kampf um die Beute" führt oft zu Schubserei im dichten Gedränge. Vor allem mit Kindern ist größte Vorsicht vor Zugwagen und Pferden geboten. Auf keinen Fall in den Zugweg laufen!
•    Was ist, wenn etwas passiert ist? Die Veranstaltungen sind sanitätsdienstlich sehr gut abgesichert. Fragt Ordner, Sicherheitsdienste und Polizisten nach der nächsten SanStation. Im Notfall keine Zeit verlieren und die 112 anrufen. Standort, Zahl der Verletzten und Art der Verletzungen durchgeben und auf Anweisungen warten.