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Leserecho
Ein Aufgabe der Politik

Erkrath. Zur abgemähten Wildblumenwiese in Hochdahl (wir berichteten) erreichte uns folgender Leserbrief.

"Schon seit vielen Jahren ärgert es mich sehr, so wie auch viele andere Bürger dieser Stadt, dass von Seiten der Verantwortlichen in der Erkrather Stadtverwaltung, Nichts, aber auch gar nichts unternommen wird, die unhaltbare-, nicht zu verantwortende,- bürgerfeindliche-, miserable-,unsaubere- und ekelhafte Situation der Hochdahler Stadtteile: Sandheide, Schildsheide und Sedental, nachhaltig- und bürgerfreundlich zu verändern und zu verbessern! Das war jetzt mal wieder am sehr, sehr berechtigten Ärger und wohl auch der Wut, der freiwilligen Helfer um die stellvertretende CDU-Bürgermeisterin Frau Wedding zu spüren und nach zu empfinden.

Was sind das nur für verantwortliche-, sogenannte Fachleute in der Verwaltung , die derartig, miserabel arbeitende Firmen, mit der Pflege und Verschönerung (und wohl nicht mit der Totalrasur) der Grünflächen unserer Stadt beauftragen? Da findet wohl weder eine genau Arbeitsvorgabe-, noch eine Kontrolle und genaue Abnahme dieser miserablen Arbeiten statt. Dazu aber sind die verantwortlichen Mitarbeiter der Stadt verpflichet. Diese "WILDGEWORDENEN" auf den rasenden Mähmaschinen, Gärtner kann man sie ja nicht nennen, denen die Pflege unserer Heimatstadt durch eine öffentliche-, oder beschenkte Ausschreibung zufällt, zerstören mehr, an Grün, als sie pfleglich und fachlich bearbeiten müssten. Interessant ist ja auch, dass so wie ich es beobachtet habe, öfters die selben Firmen diese Arbeiten in Erkrath ausführen. Darum sollte sich meiner Meinung nach, einmal die Politik kümmern, denke ich."
Volker Lahnstein, seit Oktober 1939 ein Erkrather Bürger

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