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Betrunken und ohne Führerschein am Steuer

Erkrath. Am nächtlichen Freitagmorgen versuchten Beamte der Erkrather Polizei einen vorausfahrenden PKW, im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle, zu stoppen, der die Bahnstraße in Richtung Schlüterstraße befuhr. Doch trotz eindeutiger und gut sichtbarer Anhaltesignale vom Fahrzeugdach des Streifenwagens, reagierte der Fahrer des schwarzen 3er BMW nicht.

Deshalb folgte man dem Wagen bis zum Rathelbecker Weg, wo der BMW-Fahrer schließlich eigenständig stoppte. Bei der Kontrolle des 49-jährigen BMW-Fahrers stellte sich zunächst heraus, dass dieser den zur Prüfung verlangten Führerschein nicht vorzeigen konnte. Gleichzeitig nahmen die Beamten deutlichen Alkoholgeruch in der Atemluft des Erkrathers wahr. Ein deshalb angebotener und an Ort und Stelle durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,4 Promille (0,71 mg/l). Daraufhin leitete die Erkrather Polizei ein Strafverfahren wegen einer Trunkenheitsfahrt gegen den 49-Jährigen ein. Zur Beweisführung wurde die ärztliche Entnahme einer Blutprobe angeordnet und durchgeführt.

Die Anzeige zur Trunkenheitsfahrt konnten die Beamten dann auch wenig später noch um den Aspekt des Fahrens ohne Fahrerlaubnis erweitern, als sich herausstellte, dass der Beschuldigte überhaupt keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Mit dieser Feststellung konfrontiert, räumte der Mann dann auch sehr freimütig ein, dass er schon seit einigen Jahren keinen Führerschein mehr besäße, was ihn jedoch nicht davon abgehalten habe trotzdem regelmäßig fahrerlaubnispflichtige Fahrzeuge zu führen. Dem Beschuldigten wurde, unter besonderem Hinweis auf strafrechtliche Konsequenzen, jedes weitere Führen führerscheinpflichtiger Kraftfahrzeugs ausdrücklich untersagt, bevor er nach Abschluss aller Maßnahmen seinen Heimweg zu Fuß antreten durfte.