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Interaktiver Vortrag für Lehrkräfte und Pädagogen
Rechtsextremistische Einflüsse erkennen und ihnen wirksam begegnen

Kreis. Ein neuer moderner Rechtsextremismus zeigt sich in unserer Gesellschaft. Die Bandbreite wird immer größer, und dadurch wird es für pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte immer schwieriger, frühzeitig zu intervenieren. Dabei sind junge Menschen heute die Hauptzielgruppe von rechtsextremistischen Gruppierungen.

Fremdenhass gibt sich cool und modern, doch die dahinterstehenden Ideologien sind gleichermaßen menschenverachtend und gefährlich. Mit einem interaktiven Vortrag am Donnerstag, 22. Februar, 12 bis 14 Uhr im Kreishaus in Mettmann (Düsseldorfer Straße 26, Raum1.604) bietet das Kreisintegrationszentrum Lehrkräften die Möglichkeit, kompaktes Wissen über die vielfältige rechtsextremistische Szene zu erlangen. Vor allem die strategische Ansprache über digitale Medien wird intensiv besprochen. Am Beispiel der so genannten Schulhof-CDs wird verdeutlicht, wie militante rechtsextremistische Gruppierungen Schülerinnen und Schüler ansprechen und versuchen, ihre Botschaften zu verbreiten.

Der Referent ist ein erfahrener Präventionsexperte des Landesinnenministeriums und verfügt über umfangreiches Wissen zur rechtsextremen Szene sowie deren Ansprachemittel im schulischen Umfeld. Die Veranstaltung ist erster Teil einer Vortragsreihe "Extremismusprävention – Vorurteile, Ausgrenzung und Diskriminierung". Nähere Informationen hierzu sind dem aktuellen Jahresprogramm des Kreisintegrationszentrums unter www.integration-me.de zu entnehmen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Information und Anmeldung beim Kreisintegrationszentrum Mettmann, Telefon 02104/992185, anmeldungen.ki@kreis-mettmann.de, oder über das Online-Anmeldeformular unter www.integration-me.de.