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Wettbewerb „Vom Kompost zum Kürbis“
An die Beete – fertig – los!

Wettbewerb „Vom Kompost zum Kürbis“: An die Beete – fertig – los!
Emran, Sean-Lucas, Paula und Nisad (v.l.) aus der Piratenklasse zeigen ihr Kürbispflanzen. FOTO: Kreis Mettmann
Kreis. Zum ersten Mal nimmt das Förderzentrum West des Kreises in Mettmann an dem kreisweiten Wettbewerb "Vom Kompost zum Kürbis" teil. Akribisch haben die Nachwuchs-Gärtner die Entwicklung der Pflanzen betreut.

"Wir haben ihnen immer Wasser gegeben", sagt Denis aus der Drachenklasse (3./4. Klasse) "Die Erstklässer aus der Papageienklasse konnten wir kaum bremsen. Sie haben eher zu viel gegossen", schmunzelt Schulsozialarbeiterin Claudia Sokolowski. Nun sind Pflanzen groß genug und können in den eigenen Schulgarten gepflanzt werden.

Den Kompost hat die Kompostierungsanlage KDM in Ratingen zu Beginn der Aktion der Schule geliefert und er wurde auf die Beete verteilt. Die Kinder buddeln mit kleinen Schüppen Löcher und setzen die Pflanzen hinein. Nun müssen sie nur noch gegossen werden. "Das ist gerade bei Kürbispflanzen besonders wichtig", sagt Umweltdezernent Nils Hanheide des Kreises Mettmann, der die Auspflanzaktion in Mettmann zusammen mit Abfallberater Jürgen Lappat und KDM-Geschäftsführer Ulrich Laemers  stellvertretend für alle kleinen Kürbiszüchter im Kreis besucht. Das lassen sich die eifrigen Nachwuchs-Gärtner nicht zweimal sagen, greifen zu den Gießkannen und setzen die Beete unter Wasser.

Nach dem großen Erfolg aus den vergangenen Jahren kann der Wettbewerb "Vom Kompost zum Kürbis", der alle zwei Jahre stattfindet, auch diesmal eine stattliche Teilnehmerzahl vorweisen: Bis Mitte April hatten sich 73 Kindergärten und Schulen mit 3.529 Kindern für den Wettbewerb angemeldet. Die teilnehmenden Einrichtungen erhielten daraufhin umfangreiches Informationsmaterial, eine Anzucht- und Auspflanzempfehlung sowie einige Kürbissamen und fünf Säcke Kompost.
"Mit der Aktion wollen wir schon im Kindesalter ein Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen schaffen", sagt Umweltdezernent Hanheide. "Küchen- und Gartenabfälle gehören nicht in den Restmüll, sondern in die Biotonne. Und das, was in der Biotonne landet, kann dann wieder zu wertvollen Nährstoffen in Form von Kompost umgewandelt werden."

Am Ende des Sommers erhalten die Kinder, die die größten Kürbisse gezüchtet haben, einen kleinen Preis. "Den wollen wir natürlich gewinnen", so Claudia Sokolowski vom Förderzentrum West. Man müsse sich schließlich Ziele setzen.


Bildzeilen:
Bild1:Vivianne von der Drachenklasse des Förderzentrums West hat ihre Pflanze schon ins Beet gesetzt.
Bild 2:Emran, Sean-Lucas, Paula und Nisad (v.l.) aus der Piratenklasse zeigen ihr Kürbispflanzen. .

 

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