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Naturschutzgemeinschaft bekommt großen Zuspruch gegen die geplante Bebauung der Neanderhöhe

Naturschutzgemeinschaft bekommt großen Zuspruch gegen die geplante Bebauung der Neanderhöhe
FOTO: Elmar Stertenbrink
Erkrath. Mit unerwartet hohem Zuspruch aus der Bevölkerung konnte die Naturschutzgemeinschaft Neandertal ihre Infostände am vergangenem Wochenende betreiben.

Mit Plänen und Fotos wurde den Besuchern verdeutlicht, wie es in Zukunft in unmittelbarer Nähe zum Fundort des Neandertalers aussehen könnte. Die Unterschriftenlisten gegen das geplante Gewerbegebiet auf der Neanderhöhe füllten sich Blatt um Blatt. "Wir dachten, das wäre lange vom Tisch", kommentierten viele Besucher auf dem Hochdahler Markt und dem Trillser Straßenfest empört und sprachen sich immer wieder dafür aus, dass wenn die Politik mal so und mal so entscheidet, die Bürger bitte unmittelbar selbst gefragt werden müssten.

Eine Bürgerbefragung zu diesem Thema wurde von fast allen Bürgern gefordert. Das Neandertal in seiner Einzigartigkeit dürfte niemals durch eine solche gewerbliche Bebauung bedrängt und beeinträchtigt werden. Erkrath sollte eher bestrebt sein, das Tal aufgrund seiner Schönheit und Bedeutung für die Menschheitsgeschichte zum UNESCO Weltkulturerbe zu erklären.
Die Naturschutzgemeinschaft wird gestärkt weitermachen und unter anderem am Sonntag, 2. September von 12 bis 15 Uhr vor dem Neandertal- Museum informieren und Unterschriften gegen das Vorhaben sammeln. Auch auf einigen Wochenmärkten und am Samstag, 8.September, in den Einkaufszentren können sich die Bürger mit ihrer Unterschrift gegen die Bebauung der Neanderhöhe aussprechen.