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Eine Legende wird 80

Eine Legende wird 80
Sabine Lahnstein, Alfred Niek, Christoph Schultz, und Regina Wedding (v.l.n.r.). FOTO: RG
Erkrath. Alfred Niek hat die Ercroder Jonges zu dem gemacht, was sie heute sind. Seinen 80. Geburtstag haben sie mit ihrem Ehrenbaas gemeinsam gefeiert.

(RG) Als Alfred Niek vor vielen Jahren Baas und 1. Vorsitzender der Ercroder Jonges wurde, gab es viel für ihn zu tun. Der Verein war überaltert. Niek ist es über die Jahre gelungen die 'Jonges‘ wieder zu verjüngen. Die ursprüngliche Vereinssatzung sah vor, dass Mitglieder bei Aufnahme in den Verein mindestens 25 Jahre alt sind, seit zehn Jahren in Erkrath wohnen und drei Bürgen haben, die sie für die Aufnahme empfehlen. Schon bevor Niek den Vorsitz übernahm, hatte man das Eintrittsalter auf 21 Jahre gesenkt. Niek bewirkte eine weitere Satzungsänderung, die das Eintrittsalter auf 14 Jahre senkte.

Unter seiner Leitung haben die Ercroder Jonges viel bewegt. Sie haben alte Wanderwege wieder zugänglich gemacht, Denkmäler oder Gedenktafeln aufgestellt und vor allem auch Denkmäler gepflegt und restauriert. Heute ist Alfred Niek Ehrenbaas der Ercroder Jonges. Zuerst hat er nach einer weiteren Satzungsänderung, die es erlaubte die Ämter Baas und 1. Vorsitzender zu trennen, den 1. Vorsitz einem Jüngeren überlassen und später dann auch das Amt des Baas. Letzten Samstag hat er seinen 80. Geburtstag gefeiert. "Heute sind alle wichtigen Menschen gekommen, mit denen ich in meinem Leben zu tun hatte" freut er sich über die zahlreich erschienen Gäste zu denen, neben der Ercroder Jonges natürlich, auch Bürgermeister Christoph Schultz und seine beiden Stellvertreterinnen Regina Wedding und Sabine Lahnstein gehörten.

Mit seinen 80 Jahren ist Alfred Niek immer noch aktiv. Gerade schreibt er mit seiner Lebenspartnerin an einem vierten Buch. Seine Bücher haben den Erkrathern und Unterbachern ein Stück Geschichte zurückgebracht, vor allem das Buch über die Unterbacher Höfe, das in einmaliger Weise Geschichte und Geschichten der Bauern in Unterbach für die Nachwelt festgehalten hat. Er ist aber nicht nur leidenschaftlicher Heimatforscher, er sammelt auch alte Trecker und züchtet Kaninchen. Mit dem Trecker hat er früher i-Dötzchen am ersten Tag in die Schule gefahren und mit seinen Kaninchen besucht er demenzerkrankte Menschen in den Altenheimen. Zu den Ercroder Jonges ist er 1989, sieben Jahre nach Gründung, gestoßen und ist ihnen bis heute treu geblieben. Ein ganzer Ordner enthält alle Presseartikel zum Verein, denn auch dessen Geschichte sollte festgehalten werden.

"Alfred ist Legende und Unikum. Er hat für den Verein wirklich tolle Arbeit geleistet und seine heutige Struktur aufgebaut" sagt der amtierende Baas Frank Schellhase über das Geburtstagskind. Gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden Markus Herman und dem 2. Vorsitzenden Jörg Albert leitet er seit drei Jahren die Geschicke des Vereins. Unterstützt werden sie durch Schriftführer Boris Nikolic und die Beisitzer des Vereins.

Im März, bei der Jahreshauptversammlung, sind Vorstandswahlen. Wenn die Vorsitzenden erneut gewählt werden, wollen sie auf jeden Fall neben den traditionellen Terminen, wie die Frühjahrswanderung, das Maifest und die Herbstwanderung im August auch wieder ein Brückenfest veranstalten. Das gab es im historischen Ambiente von Haus Brück im vergangenen Jahr erstmals zum 35-jährigen Bestehen des Vereins und Alfred Niek wird sicher auch wieder teilnehmen.

 

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