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Gute Fette, schlechte Fette

Gute Fette, schlechte Fette
Eine ausgewogene, fettarme Ernährungsweise, kombiniert mit regelmäßiger Bewegung, kann die Blutfettwerte im Normbereich halten. FOTO: djd/vitalpilze.de/Getty
(djd). Ein dauerhaft erhöhter Fettgehalt des Blutes sollte behandelt werden. Fette sind für den Menschen lebensnotwendig: Cholesterin und Triglyceride beispielsweise halten diverse Stoffwechselvorgänge im Körper am Laufen.

Sie werden zum Teil vom Körper selbst produziert und gehören als unverzichtbarer Bestandteil zu jeder Zellmembran. Ohne Fett könnten fettlösliche Vitamine nicht aufgenommen werden, Fett liefert zudem im Bedarfsfall Energie. Warum hat Fett als Nahrungsbestandteil dennoch einen schlechten Ruf? Weil die meisten Menschen täglich zu viel davon aufnehmen – in Form fetthaltiger Nahrungsmittel wie Wurst, Käse, Backwaren, Fertigprodukte oder Fast Food. Vor allem tierische, gesättigte Fette und industriell gehärtete Pflanzenfette aus der Nahrung lagern sich in Blutgefäßen ab. Oft treten gleichzeitig Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes Typ 2 auf und steigern so die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Im Gegensatz zu gehärteten Fetten wirken sich Fette und Öle, die reichlich ungesättigte Fettsäuren enthalten (Raps-, Oliven-, oder Sojaöl sowie fetter Seefisch) positiv auf den Blutfettgehalt aus. Als Element einer ganzheitlichen Therapie bei Fettstoffwechselstörungen haben sich zudem Vitalpilze bewährt. In den 1960er-Jahren fand man heraus, dass die im Vitalpilz Shiitake enthaltenen Substanzen Eritadenin und Cholin den Transport von Fetten zur Leber fördern, den Fettsäureabbau in der Leber anregen und die Umwandlung von LDL- in HDL-Cholesterin beschleunigen können.

Ähnlich wertvoll ist der Pleurotus, dessen Hauptbestandteil Chrysin ebenfalls eine positive Wirkung auf die Blutfettwerte haben kann. Zudem konnte der Cordyceps in Studien unter Beweis stellen, dass er das LDL-Cholsterin senken und die HDL-Werte steigern kann. Genau wie der Maitake reguliert dieser Vitalpilz den Leberstoffwechsel insgesamt. Ein dauerhaft erhöhter Blutfettspiegel sollte medikamentös behandelt werden.

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