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Eine Reise in die russische Seele

Eine Reise in die russische Seele
FOTO: Veranstalter
Erkrath. Der Abend "Diese unterschiedlichen Gesichter 2" ist eine Reise in die literarische Welt Russlands.

Am Samstag, 3. März, wird Beate Sarrazin ab 20 Uhr drei Szenen von Dostojewski und Sostschenko im Theater Anderswo, Naheweg 25, inszenieren: "Raskolnikows Traum" - eine erschütternde Geschichte aus dem Dostojewski Roman "Schuld und Sühne". - Sankt Petersburg um 1860: Der arme hochbegabte Student Rodion Raskolnikow lebt in bedrückenden Verhältnissen. Seine Kleidung ist zerlumpt, er haust in einem Zimmer von sargähnlicher Enge, und er wird von Hunger und Fieber geplagt. Die schwierige finanzielle Situation zwingt ihn, sich an eine alte wucherische Pfandleiherin zu wenden, die allein dafür lebt, ein immer größer werdendes Vermögen zusammen zu raffen. Veranlasst durch einen Brief seiner Mutter über das ungerechte Los seiner Schwester, kommt er zu dem zwanghaften Entschluss, die Pfandleiherin zu ermorden und auszurauben. In einem Traum sieht Raskolnikow aus der Sicht eines siebenjährigen Kindes hilflos zu, wie eine brutale Meute ein krankes Pferd erschlägt. Der Traum erschreckt in seiner Unausweichlichkeit. Er ist eine Vorausdeutung auf das geplante Verbrechen und zugleich eine Warnung des Gewissens.

In den satirisch-humorvollen Szenen "Die Hundenase" und "Der Schauspieler" von Michail Sostschenko entpuppen sich ehrbare Vorkämpfer einer idealen Gesellschaft als kleinkarierte Betrüger.

Das lyrische Programm von Klaus Grabenhorst gewährt dem Publikum Einblicke in die russische Seele. Im russischen Fernsehen war Klaus Grabenhorst aus dem Wachtangow-Theater in Moskau von 30 Millionen Zuschauern bis nach Wladiwostock zu hören.

Nähere Infos gibt es unter www.beatesarrazin.de

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