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Schilddrüse - Klein, aber oho!

Bilderstrecke EVK Mettmann
Bilderstrecke EVK Mettmann FOTO: Fotografin: Martina Chardin
Mettmann. Mit circa 60Gramm Gewicht ist sie zwar klein, aber dennoch ein absoluter  Höchstleistungsmotor. Aktuell bringt sie das Leben von jedem Dritten in der Bevölkerung spürbar aus dem Gleichgewicht – die Schilddrüse.

Die zahlen sprechen für sich! Mit Fug und Recht haben sich Anomalien des Organs zu einer Volkskrankheit entwickelt, die ohne entsprechende Behandlung zu spürbaren Einschränkungen der Lebensqualität bis hin zu lebensgefährlichen Risiken führen kann. Doch um eine genaue Diagnose zu stellen und einen zielgerichteten Behandlungsplan auf den Weg zu bringen, benötigt es Experten. Im Evangelischen Krankenhaus Mettmann bündeln sich medizinische Expertise, Infrastrukturen und modernste Ausstattung zu einem wahren Kompetenzzentrum, wenn es um das Thema Schilddrüse geht.

Priv.-Doz. Dr. med. Christian Berg, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Angiologie, Diabetologie und Endokrinologie kennt die Beschwerden, mit denen seine Patienten ins EVK Mettmann kommen bestens. Durchschnittlich 30 Patienten kommen wöchentlich in die neu eingerichtete, täglich stattfindende Sprechstunde der Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie: "Unser Angebot richtet sich an privat und gesetzlich versicherte Patienten und der Zulauf ist enorm", resümiert Chefarzt Dr. med. Christian Berg über das erste halbe Jahr mit dem neuen Sprechstundenangebot. "Die Beschwerden lassen sich dabei  in lokale und systemische Diagnosen unterteilen.  Zu den lokalen Symptomen zählen beispielsweise die Knoten an der Schilddrüse", so der Internist.  Das führt bei Patienten häufig zu einem Enge- oder auch Druckgefühl im Hals, darüber hinaus wächst aber auch die Sorge, dass diese Umfangvermehrung an der Schilddrüse bösartig sein könnte. Um das herauszufinden, stehen im EVK Mettmann unterschiedliche Diagnostiken zur Verfügung. Ganz neu ist die Elastographie, die mittels eines hochmodernen Ultraschallgerätes durchgeführt wird, das wiederum eine technische Weiterentwicklung der Sonographie und des MRTs darstellt. Sie prüft, wie weich oder fest der Schilddrüsenknoten ist.  "Die harten Knoten sind die, die potenziell gefährlicher sind, als die Weichen", weiß Dr. med. Uwe Knaust. Er ist Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie im EVK Mettmann und kommt dann ins Spiel, wenn eine Operation notwendig wird. "Nur bei zwei der insgesamt 30 Patienten, die jede Woche zu uns kommen, ist eine Operation im Anschluss notwendig. Sie birgt natürlich Risiken, ist aber für den erfolgreichen Therapieverlauf dann unerlässlich", sagt Chefarzt Dr. Knaust.

FOTO: iStock

Gleichzeitig kann er aber auch beruhigen, denn neben hohen Standards in der Diagnostik, stehen diese auch im OP zur Verfügung. " Unsere OP-Säle haben eine Ausstattung, wie sie derzeit eigentlich nur bei Maximalversorgern wie der Uni-Klinik zu finden sind. Dank des sogenannten Neuromonitorings hat der Chirurg während des Eingriffs eine akustische und visuelle Kontrolle über die Stimmbandnerven, die während der OP in direkter Nähe zum Eingriffsfeld liegen. Durch die Überwachung ist das Risiko einer Verletzung der Nervenbahnen deutlich minimiert. Neben dem Monitoring profitieren Patienten im EVK Mettmann auch von dem hauseigenen Labor. "Noch während der OP werden bei Nebenschilddrüsenoperationen im Labor die Hormon-Parameter des Patienten bestimmt. Hierdurch erhält der Chirurg eine direkte Rückmeldung ob die Operation eines Hormon produzierenden Tumors der Nebenschilddrüse erfolgreich war", erklärt Chefarzt Dr. Knaust

Darüber hinaus werden aber auch die systemischen Beschwerden therapiert, besser bekannt als eine Über- oder Unterfunktion des kleinen Organs. Hier sind chirurgische Eingriffe eher selten, meist helfen nach genauer Diagnostik Medikamente, die richtig eingestellt die Beschwerden schnell normalisieren.

Das EVK Mettmann ist also eine renommierte Anlaufstelle, wenn es darum geht, die Volkskrankheit "Schilddrüse" zu behandeln. "Wir können nur raten, die Beschwerden nicht auszuhalten, sondern abklären zu lassen – der erste Schritt ist dabei schnell gemacht: ein Termin in unserer Sprechstunde. Den Rest erledigen wir!" verspricht Chefarzt Dr. Berg.

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