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Es werde Licht im vorweihnachtlichen Unterbach

Das war das Unterbacher Lichterfest
Das war das Unterbacher Lichterfest FOTO: tb
Unterbach. Mit dem Lichterfest beginnt in Unterbach jährlich eine ganz besondere Zeit. "Wir läuten die Vorweihnachtszeit ein und bringen gleichzeitig das Licht", sagt Andreas Schey.

(tb) Der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft "Auf nach Unterbach" erklärt, dass mit Beginn des Festes auch die weihnachtliche Straßenbeleuchtung ihren Startschuss findet. "Wenn das Lichterfest stattfinden, leuchten danach auch die Straßenzüge."
Doch nicht nur dieses Argument ruft jährlich zahlreiche Bürger auf den Breidenplatz im Herzen des Ortskerns. Auch das gemütliche und atmosphärische Miteinander ist Grund für den starken Zustrom. "Mit Punkt 16 Uhr waren die ersten Besucher da und es füllt sich über den Zeitraum ständig weiter. Dabei ist das Fest kurz und knackig", so Schey weiter.

Gerade einmal vier Stunden stehen die Stände zur Verfügung. Dann ist der ganze Spuk schon wieder vorbei. In dieser Zeit gibt es jedoch eine Menge zu entdecken. Besonders kulinarisch wird stets ein echtes Gaumenbuffet aufgefahren. Nicht nur Glühwein und Kinderpunsch versüßen die Luft, auch Grillwurst, Waffeln, Pizza und erstmalig Pulled Pork wechseln im Minutentakt den Besitzer. Etwas abseits wiederum findet man die Kreativecke. Dort sind echte Weihnachtswichtel am Werk. Die Wichernschule ist ein regelmäßiger Gast auf dem Lichterfest. Gemeinsam wird Schmuck für den großen Tannenbaum auf dem Breidenplatz entworfen. "Die Kinder bekommen auch jedes Mal ein Mitbringsel für den heimischen Tannenbaum mit", weiß Natascha Röhle. Die zweite Vorsitzende des Fördervereins der Wichernschule begleitet das traditionelle Basteln seit Jahren. "Wenn die Weihnachtszeit vorbei ist, können die Kinder ihren Baumschmuck mit nach Hause nehmen. So lange hängt er im großen Tannenbaum."

Gegen eine kleine Spende werden nicht nur kleine Lebkuchenmänner, sondern auch Sterne und Tannenbäume verziert. Antonia (6) hat sich gemeinsam mit Oma Gaby Bauer in diesem Jahr für einen Stern entschieden. "Es ist ein schönes Traditionsfest und wir mögen die Atmosphäre auf dem Markt", weiß Gaby Bauer. "Ich wohne seit 46 Jahren in Unterbach und habe das Gefühl, das solche Feste immer mehr zunehmen. Das belebt die Gemeinschaft ungemein." Andreas Schey hofft, dass auch das bevorstehende Neubauprojekt am Breidenplatz neue Bürgerinnen und Bürger nach Unterbach holt. "Ich würde mir wünschen, dass die Neubürger sich ebenfalls in unsere Gemeinschaft einfinden und Unterbach nicht nur als Schlafstadt ansehen. Hier wird eine Menge geboten und zudem halten wir alle zusammen."

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