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Künstlerischer Kreis Mettmann

Künstlerischer Kreis Mettmann
Eva Pannée und Wolfgang Sendermann vom Kunsthaus Erkrath freuen sich über die kreisweite Kunstveranstaltung „Neanderland Tatorte“. FOTO: tb
Mettmann. Das Warten hat ein Ende. Am 21. und 22. April heißt es wieder "Zutritt erwünscht" wenn knapp 120 Ateliers im Kreis Mettmann ihre Pforten für die Öffentlichkeit öffnen.

(tb) Knapp 150 Künstler nehmen auch an diesem Jahr wieder an der zweitägigen Kunstveranstaltung "Neanderland Tatorte" teil, die vom Kreis Mettmann alle zwei Jahre initiiert wird. Natürlich öffnen auch in Erkrath zahlreiche talentierte Künstler ihre Ateliers. Allein das Kunsthaus Erkrath ist an der Dorfstraße mit acht Künstlern in sechs Ateliers vertreten. "Drei weitere Ateliers unseres Vereins lassen sich an der Hauptstraße sowie in Trills finden", verrät Vereinsvorstand Wolfgang Sendermann. Dass die Tatorte stets eine hervorragende Möglichkeit sind, um mit Besuchern in Kontakt zu kommen, freut auch Eva Pannée. Die Künstlerin ist mit ihrem Atelier im Kunsthaus angesiedelt und präsentiert Plastiken aus Ton sowie eindrucksvolle Fotografien. "Ich möchte gerne mit den Besuchern ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung zieht immer zahlreiche Besucher aus dem Umland an und dient dazu, sich einen Eindruck über die Kunstvielfalt des Kreises zu machen sowie den Künstlern bei der Arbeit über die Schulter zu gucken."

Dass die Kunstwelt durch solch breit angelegte Veranstaltungen stets an Zuspruch und Zuwachs gewinnt, dessen sind sich die beiden Künstler sicher. "Die Tatorte locken Leute an, die nicht die klassischen Museumsbesucher sind. Ich könnte mir vorstellen, dass die vielfältige Kunst auch andere Menschen inspiriert, ebenfalls künstlerisch tätig zu sein", meint Eva Pannée.

Dass sich während der zweitägigen Veranstaltung ein Weg ins Kunsthaus Erkrath durchaus lohnt, dessen ist sich Wolfgang Sendermann sicher. "Wir können an nur einem Ort bereits sämtliche Kunstrichtungen wie etwa Plastiken, Malereien, Fotografien und Bildhauereien präsentieren." Da das Kunsthaus seit fünf Jahren existiert, ist es für die Mitglieder der dritte "Tatort". "Es hat sich bewährt, dass wir unsere aktuelle Ausstellung im unteren Ausstellungsraum mit in die Tatorte integrieren. So läuft die Ausstellung "FoMa18" an dem Veranstaltungswochenende aus. Welche Ateliers in Erkrath sowie den weiteren Städten des Kreises Mettmann noch ihre Türen für Besucher öffnen, verrät ein Blick auf die Homepage www.neanderland-tatorte.de.