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Internationales Fest 2.0

Internationales Fest 2.0
Sandra Ernst (Bündnis 90/ Die Grünen und Mitglied des Integrationsrates), Anna Weihrauch (Flüchtlingsbeauftragte), Sergio Brina (stell. Vorsitzender des Integrationsrates), Stefan Freiberg (Sozialdezernent), Maximilian Guder (Integrationsbeauftragter) und Sabine Lahnstein (stellv. Bürgermeisterin) freuen sich auf ein erfolgreiches Internationales Fest (v.l.). FOTO: tb
Hochdahl. Mit dem Internationalen Fest auf den Hochdahl Arcaden führt der Integrationsrat der Stadt Erkrath eine Veranstaltung fort, die erstmalig vor zwei Jahren unter freiem Himmel initiiert wurde.

(tb) Ziel des Festes, welches am 30. Juni in der Zeit von 13 bis 17 Uhr stattfinden soll, ist die Vernetzung und das gesellige Miteinander zahlreicher Kulturen der Neandertalstadt. Unter dem Motto "Erkrath is(s)t bunt" finden sich etliche Organisationen, Parteien und Vereine auf dem weitläufigen Gelände ein. "Es werden sogar noch vier Stände mehr vorhanden sein, als vor zwei Jahren", verrät Maximilian Guder. "Somit wird die Fläche optimal ausgenutzt."

Der Integrationsbeauftragte ist sich sicher, dass es ein Fest für ganz Erkrath wird. "Die Aussteller haben die Chance sich zu präsentieren, es wird Köstlichkeiten aus aller Welt geben und Erkrath rückt durch ein solches Fest enger zusammen." Neben den Aktionen, die an den Ständen für die Besucher zur Verfügung stehen, kann sich auch das Bühnenprogramm von seiner internationalen Seite zeigen. Moderiert werden die nahtlos ineinandergreifenden Auftritte von der stellvertretenden Bürgermeisterin Sabine Lahnstein sowie von dem interkulturellen Berater Mohammed Assila.

"Bereits vor zwei Jahren war das Fest ein voller Erfolg und mit dem Bühnenprogramm geh ich davon aus, dass auch das kommende Fest gut angenommen wird", ist sich Sabine Lahnstein sicher. "Beispielsweise wird der TuS Erkrath mit einer Tanzgruppe vertreten sein, die Kampfschule Yen präsentiert Kampfkunst mit Kindern, es wird ein russisches Tanztheater geben und auf mehrfachen Wunsch tritt der deutsch-amerikanische Friedenssänger Wolfgang Hildebrandt erneut auf."

Das Bühnenprogramm soll einen Querschnitt der internationalen Vielfalt Erkraths aufzeigen. Dass der Veranstaltungsort ebenfalls zum Erfolg der Feierlichkeit beitragen wird, davon sind alle beteiligten Akteure überzeugt. "Als das Fest noch im Bürgerhaus stattfand, fühlte man sich immer ein bisschen separiert. Die Menschen mussten in die Räumlichkeiten kommen, um mitzufeiern. Auf den Hochdahl Arcaden sollen alle Bürger angesprochen werden. Auch jene, die nur zum Einkaufen in die Stadt gekommen sind", erklärt Sabine Lahnstein weiter. Warum das Fest nicht jährlich stattfindet, erklärt Sandra Ernst vom Bündnis 90/ Die Grünen: "Das Internationale Fest wird im Wechsel mit der Vergabe des Integrationspreises initiiert. Somit haben die Organisatoren pro Jahr eine Großveranstaltung zu stemmen." Die Politikerin, sie selbst Mitglied der Integrationsrates ist, erinnert sich noch gut an die Rückmeldungen nach der ersten Veranstaltung. "Das positive Feedback hat uns dazu bewogen, das Internationale Fest auch weiterhin in dieser Form zu realisieren."

Als weiteren Veranstaltungshinweis empfiehlt Max Guder einen Besuch in der angrenzenden Stadtbücherei im Bürgerhaus Hochdahl. Gezeigt werden in der Ausstellung unterschiedliche Kunstwerke, insbesondere Portraits von einzelnen Menschen sowie deren Kollektive, aber auch das Leben in Diaspora und in der Fremde in verschiedenen Perspektiven von dem Künstler Bektas Canbolat. "Eine schöne Ergänzung zum Grundgedanken des Festes", ist sich der Integrationsbeauftragte abschließend sicher.