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Golden Bäume zum Stadtjubiläum

Golden Bäume zum Stadtjubiläum
Eine originelle Idee zum Stadtjubiläum: Die Künstler Katy Schnee und Volker Rapp (vorne) schenken der Stadt 50 goldene Bäume. Im Hintergrund freuen sich Claudia Bröder (WGS Sahle) und Bürgermeister Christoph Schultz. FOTO: tb
Hochdahl. Die Künstlergemeinschaft Prima Neanderthal gratuliert der Stadt zu 50 Jahren Stadtgeschichte durch eine ganz individuelle Kunstinstallation. 50 goldene Bäume zieren derzeit die Schliemannstraße in Hochdahl und bringen das Goldjubiläum der Stadt auf eindrucksvolle Weise zum Ausdruck.

(tb) "Dabei ist die Idee gar nicht neu", wie Künstlerin Katy Schnee sich erinnert. "Bereits vor drei Jahren haben wir eine Hand voll Bäume golden angemalt. Allerdings noch nicht mit dem Hintergrund, diese Installation zum Stadtjubiläum zu wiederholen." Doch warum etwas Neues erfinden, wenn bewährte Ideen erfolgreich waren. So hat sich das Künstlerduo kurzerhand zur Wiederholungstat gewappnet. "Sieben Stunden haben wir für die Vergoldung der Bäume gebraucht. Wir haben Sicherheitsfolien mit Klebeband an die Bäume gebunden, ohne dabei den Baum an sich zu beschädigen", erklärt Künstler Volker Rapp. Rund 100 Sicherheitsdecken wurden verwendet, die nach der Installation natürlich nicht in die Tonne wandern.

"Wir werden die Decken abmachen und für weitere Kunstaktionen wiederverwenden", weiß Schnee. Eine Aussage, die besonders Bürgermeister Christoph Schultz freut. "Nachhaltige Kunst, eine originelle Idee", lobt Schultz die Installation während der offiziellen Baumübergabe am vergangenen Montag. Auch Claudia Bröder von der Wohnungsgenossenschaft Firma Sahle ist begeistert vom Ideenreichtum der Mieterin und Künstlerin Katy Schnee. "Wir haben in den letzten zehn Jahren so einige Kunstprojekte gemeinsam umgesetzt. So wurde beispielsweise eine Wand im Park künstlerisch verschönert", freut sich Bröder. Von der Goldbaumidee war die Verwalterin spontan angetan. "Die Bäume sind ein Zugewinn für die Wohnsiedlung an der Schliemannstraße."

Eine knappe Woche dürfen die Folien nun an den Bäumen verweilen, bis sie weichen müssen. "Wir wollen ja nicht, dass die Bäume ersticken", witzelt Schnee. Dabei gibt die Künstlerin zu bedenken, dass noch zahlreiche Ideen im Oberstübchen vor sich hin brühten. "Ideen haben wir unendlich. Eigentlich können wir nur fünf Prozent der Ideen umsetzen." Man darf sich demnach über künftige Kunstinstallationen freuen. Es wird niemals langweilig bei Prima Neanderthal.

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