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Eine Liebe, ein Leben für den Chor

Eine Liebe, ein Leben für den Chor
Mit rührenden Worten wurde Gudrun Windmann (Bild vorne) von ihrem Frauenchor in den Ehrenvorstand berufen. FOTO: tb
Hochdahl. Mit dem Neujahrsempfang der Hochdahler Chöre möchten die Sänger traditionell zu Jahresbeginn den zahlreichen Freunden und Förderern ein Dank aussprechen. So auch kürzlich in den Räumlichkeiten des Lokschuppens in Hochdahl.

(tb) Rund drei Stunden Programm hielten der Hochdahler Frauenchor sowie der Hochdahler Männergesangverein für die rund 150 Gäste bereit. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung standen zwei ganz besondere Personen: Die Vorsitzenden der jeweiligen Chorgemeinschaft Gudrun Windmann und Detmar von Foerster. Beide "Chor-Urgesteine" verabschiedeten sich nach 37 Jahren aus dem Vorstand. Christel Paschke-Sander, Vorsitzende des Chorverbandes Düsseldorf, gedachte anhand einer kurzweiligen Laudatio der engagierten Arbeit der ehemaligen Vorsitzenden des Frauenchors. "Sie hat wichtige Impulse für die Frauenchöre gesetzt und letztlich dazu beigetragen, dass Frauen in Chorgemeinschaften selbstbewusster werden", ist sich die Chorverbandsvorsitzende sicher. Seit 1988 war Gudrun Windmann neben ihrem Amt im Vorstand des heimischen Chors auch Frauenbeauftragte des Chorverbandes. Dass die Hochdahler Chöre eine echte Familie sind, wurde während der vergangenen Veranstaltung erneut deutlich. "Es herrscht ein familiäres Miteinander. Die Hochdahler sind eine, in sich geschlossene Gemeinschaft", weiß Paschke-Sander, die zum Chorverband Düsseldorf insgesamt 61 Chöre zählt. "Es singen ganze Generationen zusammen.

Chormusik ist für Jung und Alt." Ebenso beeindruckend dürfte die beinah vier Jahrzehnte lange Vorstandsarbeit von Detmar von Foerster gewesen sein. Dass er durch seine charmant überzeugende Art immer wieder echte Größen aus der Opern-Welt für die heimische Stadthalle gewinnen konnte, daran erinnerte Steven Harrison. Der Operndirektor der Deutschen Oper am Rhein zählt seit Jahren zum engen Freundeskreis des Chorvorsitzenden. "So manche Nächte hat Detmar damit verbracht, in Hotellobbys auf die Stars und Sternchen zu warten. Und das zu Zeiten, wo es weder Internet noch Homepages gab", witzelt Harrison weiter.

"Zudem hat er etliche Chorreisen, beispielsweise nach Kanada, Polen oder Namibia geplant und begleitet. Detmar von Foerster hat sein Leben dem Chor verschrieben." Im Anschluss an die festlichen Reden wurden sowohl Gudrun Windmann, als auch Detmar von Foerster als Ehrenvorstandsmitglieder in ihren eigenen Reihen aufgenommen. Mit musikalischen Auszügen aus den aktuellen Konzertprogrammen beider Chöre lieferten die Sänger abschließend Einblicke in ihre vielschichtige Arbeit. Das dürfte die Vorfreude auf "mehr" bei so manchem Gast geweckt haben.

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