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Kurkonzert mal anders

Kurkonzert mal anders
Tonkomplex auf der Bühne vor dem Kurhaus. FOTO: RG/LW
Alt-Erkrath. Wer am vergangenen Samstag durch den Bavierpark spazierte, wurde von rockigen Klängen empfangen.

(RG) Mit dem Festival "Kurhaus rockt den Park" leistete Dirk Hanten einen Beitrag zur Belebung von Alt-Erkrath. Es gehört schon ein wenig Mut dazu ein Open-Air-Konzert mit mehreren Bands zu organisieren. Ungemütliches Wetter kann ein solches Festival schnell floppen lassen und der Veranstalter bleibt auf seinen Karten sitzen. Aber Alt-Erkrath braucht auch Veranstaltungen, um die Innenstadt wieder mehr zu beleben. "Jammern hilft nicht. Man muss auch etwas tun", kommentiert Hanten seinen Mut ein Rockkonzert zu veranstalten. Und die Vorverkaufszahlen haben ihm Recht gegeben. 200 Karten wurden vorab verkauft und als es dann am Samstag nicht nur trocken blieb, sondern die Sonne den ganzen Tag über strahlte, nutzten viele Konzertbesucher auch schon den Nachmittag, um den nicht so bekannten Vorbands zu lauschen. "Petrus hat es gut mit uns gemeint", freute sich Dirk Hanten.

Als dann um 17 Uhr Tonkomplex auf der Bühne stand, füllte sich der Platz vor dem Kurhaus. Mit der Dunkelheit sorgten dann die Beleuchtung des Kurhauses und die Illumination der Kastanie vor dem Haus für eine ganz besondere Atmosphäre, die mit dem Auftritt von Kärnseife ihren Höhepunkt erreichte. Dank einer Sondergenehmigung der Stadtverwaltung gab es bis 24 Uhr rockige Klänge am Kurhaus. "Es war genial. Viele Konzertbesucher haben sich beim Abschied für den schönen Abend bedankt. Und ich möchte mich auch bedanken. Bei der Stadt für die Erlaubnis und bei den Anwohnern für ihr Verständnis", sagt Dirk Hanten. Als kleine Entschädigung möchte er Waffelgutscheine verteilen, damit die Anwohner kostenlos eine Waffel im Kurhaus essen können. Open-Air-Konzertabende in der Lautstärke soll es künftig auch nur einmal im Jahr geben.