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Wanderpokal bleibt in Unterbach

Wanderpokal bleibt in Unterbach
Die glücklichen Sieger des Stadtwerke-Pokals: Die Mannschaft des Unterbacher Tennisclubs im Freudentaumel. FOTO: Heide Horn
Erkrath. Eigentlich ist es ja ein Wanderpokal. Doch der große silberne Pott, um den es beim jährlichen Jugendmannschaftsturnier auf der Anlage des TC 82 Erkrath geht, wird nun für ein weiteres Jahr das Clubhaus des UTC zieren.

Zum neunten Mal in Folge nahm die Mannschaft aus Unterbach den Stadtwerke-Pokal mit in ihr Revier. Die Freude darüber war bei den Spielern ungebrochen groß. Für einige von ihnen war es das erste Mal, dass sie bei diesem Turnier für ihren Verein antreten konnten. Entsprechend war groß der Stolz, mit dem sie die Trophäe entgegennahmen. Aber es durfte sich nicht nur die Mannschaft des UTC über einen Pokal freuen. Auf alle der insgesamt 30 Einzelspieler des Turniers, die bei der Punktewertung einen der drei ersten Plätze erreicht hatten, wartete nach den Finalspielen am Sonntag auf der Terrasse des TC 82 ihr persönlicher Pokal. Gespielt wurde in fünf Altersklassen von U10 bis U18. Mit einem packenden Match auf Augenhöhe boten Nick Brankamp vom UTC und Joshua Mbasha vom Post SV (angetreten für den TC 82) den Zuschauern ein besonders spannendes Finale. Im Match-Tiebreak entschied mit 10:7 der Unterbacher das Spiel für sich.

Der verdiente Applaus für beide Spieler setzte den Schlusspunkt hinter das Turnier. Zuschauer und Spieler versammelten sich auf der Terrasse zur Siegerehrung. Vorbereitet von den Jugendbeiräten Susanne Hansen und Inge Adolphi lagen die Ergebnisse bereit. "Mit 56 von insgesamt 60 möglichen Punkten hat die Mannschaft des UTC das Turnier mit Abstand für sich entschieden", gratulierte Jugendwart Jan Pfeifer. Zweiter mit 32 Punkten wurde der mit Unterstützung vom Post SV angetretene TC 82 Erkrath vor dem TSCU mit 28 Punkten. Der Jugendwart bedauerte die kurzfristige Absage von Blau-Weiß Erkrath. Noch laufende Medenspiele und andere Wettkämpfe hätten – auch bei anderen Tennisclubs – in diesem Jahr für einige Probleme gesorgt. Man hoffe, so Jan Pfeifer, dass die Terminplanung beim Tennisverband für das nächste Jahr anders ausfallen werde.