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Schwerer Unfall auf der A3 an der Anschlussstelle Mettmann in Höhe Erkraths
Sechs Menschen zum Teil schwer verletzt

Schwerer Unfall auf der A3 an der Anschlussstelle Mettmann in Höhe Erkraths: Sechs Menschen zum Teil schwer verletzt
FOTO: WikiCommons
Kreis. Ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei Düsseldorf zufolge, befuhr eine 34 Jahre alte Frau aus Hilden mit einem Kia den linken Fahrstreifen der A3 in Richtung Oberhausen. Zwischen dem Autobahnkreuz Hilden und der Anschlussstelle Mettmann bemerkte sie zu spät, dass ein vor ihr fahrender Mercedesfahrer (53-Jähriger aus Darmstadt) abbremsen musste.

Der Kia fuhr sodann in das Heck des Mercedes. Während ein nachfolgender 40 Jahre alter Fahrer eines Ford aus Köln noch rechtzeitig abbremsen konnte, gelang dies zwei weiteren Pkw-Fahrern (29 Jahre alter Audi-Fahrer aus Köln und 51 Jahre alte Mercedes-Fahrerin aus Essen) nicht. Es kam in der Folge zum Zusammenstoß, wodurch auch der Ford auf den Kia geschoben wurde.

Die Kia-Fahrerin, der Audi-Fahrer und sein Beifahrer sowie die 51-Jährige im Mercedes erlitten leichte Verletzungen. Zwei Beifahrerinnen (24 und 40 Jahre alt) im Ford wurden so schwer verletzt, dass sie stationär in einem Krankenhaus aufgenommen wurden. Der Sachschaden wird auf über 30.000 Euro geschätzt. Aufgrund der umfangreichen Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie der Unfallaufnahme mussten alle drei Fahrstreifen bis 11.35 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr wurde über den Seitenstreifen geführt. Es entstand ein Stau von circa 14 Kilometern Länge.

Im Stau kam es zu einem weiteren Unfall zwischen zwei Klein-Lkw. Dabei wurde eine Beifahrerin leicht verletzt. Hier entstand ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro.