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Neueröffnung am zentralen Standort

Bilder der Neueröffnung
Bilder der Neueröffnung FOTO: tb
Mettmann. Die Mitarbeiter des Instituts für Gesundheitsförderung im Evangelischen Krankenhaus Mettmann hatten in der vergangenen Woche gleich mehrere Gründe zu feiern. "Heute ist ein guter Tag", ist sich Johanna Klugstedt sicher.

Über ein Jahr hat die Institutsleiterin auf diesen Moment hingearbeitet: Die Eröffnung des neuen Standorts in den ehemaligen Räumlichkeiten der Familie Kocherscheidt.

Heller, freundlicher und vor allen Dingen zentraler kommen die neuen Büroräume daher. "Der größte Vorteil ist tatsächlich der Standort. Hier sind wir für unsere Kunden sichtbar." Zahlreiche Gäste nahmen die Eröffnungseinladung an. EVK Geschäftsführer Bernd Huckels erinnerte in seiner Eröffnungsrede noch an die Anfänge im Jahr 1997. "Wir feiern heute schließlich nicht nur die Eröffnung, sondern auch das 20. Jubiläum des IFGs, welches damals als Elternschule gegründet wurde", weiß Huckels. Was sich zunächst an junge und werdende Eltern richtete, entwickelte sich schnell zum Erfolgsmodell. Von anfänglich 300 Kunden pro Jahr, zählt das Institut für Gesundheit mittlerweile rund 3.000 Kursteilnehmer, die von insgesamt 50 freien Dozenten beispielsweise in Aquafitness-, Rückengymnastik-, Nordic Walking- oder Herz- Kreislaufsport- Kursen unterrichtet werden.

Mit den neuen Räumen erweitert sich die Angebotspalette des IFG nochmals. Über eine Kooperation mit dem Reisebüro ArtReisen freut sich Klugstedt ganz besonders. So können zukünftig über das IFG Gesundheitsreisen gebucht werden. Für eine persönliche Beratung steht Inhaber Bernd Wychlacz den Kunden zur Verfügung. Des Weiteren wird das Thema Ernährung neu aufgerollt. Die Brasserie 904 wird mit einer eigenen Kochschule und weiteren thementypischen Speiseangeboten mit in die Angebotspalette aufgenommen. Auch eine Ernährungsberatung ist demnächst für die Kunden möglich. Dass das Thema der präventiven Gesundheitsförderung aktueller denn je ist, dessen ist sich Bernd Huckels sicher.

"Das zeigt schon allein der demographische Wandel." Mit dem neuen Standort an der Ecke Garten-/ Bismarckstraße hofft der Geschäftsführer zudem, eine wahre Gesundheitsmeile zu schaffen. "Die Bismarckstraße eignet sich dafür besonders", ist sich Huckels sicher, der damit auf seine Nachbarn, die Columbus Apotheke, aber auch das Sanitätshaus Brockers und das hauseigene Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) verwies. Auch Bürgermeister Thomas Dinkelmann zeigte sich von dem Gedanken angetan. "Ein gut aufgestelltes Gesundheitszentrum ist ein Gewinn für unsere Kreisstadt und steigert die Attraktivität." Abschließend wurden die Räume von der evangelischen Seelsorgerin und Pfarrerin Anette Glimm- Kriegsmann gesegnet.

Im Anschluss an die offizielle Eröffnung bot das Evangelische Krankenhaus im Zuge eines Aktionstages verschiedene Stände zum Thema Bewegung an. Besucher hatten die Möglichkeit, ihr Gleichgewicht zu schulen, kostenlose Shiatsu- Massagen zu erhalten oder einen Rollatorenparcours zu durchlaufen. Ein ganzer Tag im Zeichen der Gesundheit!