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Michaela Noll: „Gleichberechtigung muss gelebt werden“

Kreis. Zur Debatte zum "Internationalen Weltfrauentag am 8. März 2018" im Deutschen Bundestag erklärt die CDU-Bundestagsabgeordnete und Bundestagsvizepräsidentin a.D. Michaela Noll:

 

"Wir sind in Deutschland in den letzten Jahren in puncto Gleichberechtigung ein gutes Stück vorangekommen. Bei den Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, berufliche Chancengleichheit und Sexualstrafrecht haben wir echte Verbesserungen auf den Weg gebracht.

Doch Gesetze alleine reichen nicht. Gleichberechtigung muss gelebt werden. Dabei wollen wir keiner Frau – und auch keinem Mann – vorschreiben, wie er zu leben hat. Wir wollen keine Bevormundung, sondern echte Wahlfreiheit und Chancengleichheit: Jede Frau kann und soll selbst entscheiden, wie sie ihr Leben gestalten will. Und jede Frau soll die Möglichkeit haben, diese Vorstellungen dann auch umzusetzen.

Es darf aber nicht darum gehen, Männer und Frauen gegeneinander auszuspielen. Klassische Rollenbilder sind im Wandel. So wünschen sich zum Beispiel viele Männer mehr Zeit für Familie und nehmen sich diese auch. Das sieht man an der Entwicklung des Elterngeldes, das mehr und mehr von Vätern in Anspruch genommen wird. Ich sehe darin eine Chance, die von Frauen und Männern genutzt werden sollte. Partnerschaftlich und auf Augenhöhe."

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