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zdi-Netzwerk Kreis Mettmann
Forscher im Kreis Mettmann werden immer jünger

zdi-Netzwerk Kreis Mettmann: Forscher im Kreis Mettmann werden immer jünger
Kleine Forscherinnen entdecken das Thema Informatik spielerisch – ganz ohne Computer. FOTO: Stiftung Haus der kleinen Forscher
Kreis. Das zdi-Netzwerk Kreis Mettmann, das seit 2016 den MINT(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik) -Nachwuchs in der Region fördert, freut sich über einen weiteren Partner: Ab sofort gehört auch das regionale Netzwerk der bundesweit tätigen Stiftung "Haus der kleinen Forscher" zum zdi-Netzwerk.

Die frühkindliche Bildungsinitiative setzt sich seit mehr als zehn Jahren für gute frühe MINT-Bildung im Kreis Mettmann ein. Die Neugier sowie die Lern- und Denkfreude von Mädchen und Jungen im Alter von 3 bis 10 Jahren werden durch die alltägliche Auseinandersetzung mit Technik oder Phänomenen der Natur gefördert.

"Ziel des zdi-Netzwerkes ist es, junge Menschen durch die spezifischen Bildungsangebote für ein MINT-Studium oder eine MINT-Ausbildung zu interessieren. Damit können wir nicht früh genug beginnen. Deshalb ist das regionale Netzwerk 'Haus der kleinen Forscher' ein idealer Kooperationspartner", erklärt Landrat Thomas Hendele.

395 pädagogische Fach- und Lehrkräfte, in 108 Kitas und 10 Grundschulen machen die vielfältigen MINT-Angebote für die Kinder in den Kitas und Grundschulen verfügbar. Die teilnehmenden Fach- und Lehrkräfte haben sich speziell fortgebildet und das pädagogische Konzept des "Hauses der kleinen Forscher" kennengelernt. Als MINT-Lernbegleiter forschen sie nun spielerisch und regelmäßig mit den mehr als 9.300 Kindern in den Kitas und Grundschulen im Kreis Mettmann.
Thomas Laqua, einer der Gründer des regionalen Netzwerkes "Haus der kleinen Forscher", freut sich: "Die Qualität unserer altersgerechten MINT-Angebote ist durch wissenschaftliche Studien und das 'WIRKT-Siegel' der unabhängigen Agentur Phineo mehrfach bestätigt. Das Wichtigste aber ist die Begeisterung, die wir bei den Fach- und Lehrkräfte in der Region wecken konnten. Ohne deren tägliches Engagement würden nicht so viele Kinder selber forschen, entdecken und lernen können."