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Lahnstein unterstützt Kölner Friedensmarsch

Lahnstein unterstützt Kölner Friedensmarsch
Sabine Lahnstein in der Vorbereitung zum Kölner Friedensmarsch. FOTO: nic
Erkrath. Paris, Brüssel, Orlando, Berlin, Istanbul, St. Petersburg, Kabul, London, immer wieder in Syrien, Israel, im Irak, Jemen, in Pakistan und anderen Orten dieser Welt: Die Anschläge von Menschen, die sich zur Rechtfertigung ungefragt auf den Islam berufen, häufen sich. Sie erschrecken Muslime wie Nicht-Muslime. Diesen Samstag treten Menschen in Köln dem Terrorismus mit einem Friedensmarsch entgegen. Unterstützt werden sie dabei unter anderem von der Erkratherin Sabine Lahnstein.

(nic) Aufgerufen zur Demo haben der muslimische Friedensaktivist Tarek Mohamad und die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor. Als Sabine Lahnstein erstmalig von dem Friedensmarsch erfuhr, der am 17. Juni, um 13 Uhr, am Kölner Heumarkt startet, bot sie den Organisatoren spontan ihre Hilfe an. "Ich bin es einfach satt, dass ich mir den Mund fusselig reden muss, dass es sich bei den Muslimen um friedliebende Menschen handelt", so die Erkratherin.

"Die Terroristen sind Mörder, sie verschanzen sich hinter dem muslimischen Glauben, stellen damit alle Muslime unter Generalverdacht und schaden dem friedlichen Zusammenleben in unserer Gesellschaft. So lange die Menschen sich nicht die Mühe machen, einander kennenzulernen - und das gilt für beide Seiten, haben rechtsorientierte Gruppierungen ein leichtes Spiel." Lahnstein hofft für den 17. Juni auf rege Teilnahme und auf Unterstützung aus Erkrath.

"Zum Friedensmarsch sind alle Menschen, Muslime und Freunde gegen Gewalt und Terror aufgerufen. Nach unserem heutigen Kenntnisstand rechnen wir mit weit mehr als 10000 Teilnehmern", so Lahnstein. Außerdem werden unterschiedliche Gastredner wie Lamya Kaddar, Rebeya Müller, Meral Sahin, Pfarrer Hans Mörtter und auch die Friedensaktivist Tarek Mohamad erwartet. Es wird darum gebeten, dass alle Teilnehmer, die an dem Marsch teilnehmen, in weiß gekleidet erscheinen. Es wird außerdem darauf hingewiesen, auf Fahnen und politische Statements zu verzichten. Nur Botschaften des Friedens sollen verbreitet werden. Die Veranstaltung ist bis circa 18 Uhr angesetzt.

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